Die zwei Seiten der Amouranth: Aufdeckung einer Doppelmoral

Amouranth Twitch Meta
© Amouranth

Amouranth gehört zweifellos zu einer der umstrittensten Persönlichkeiten auf Twitch und Kick und hat es mit ihrem Content und klugen Investments zu einem Vermögen von 25 Millionen Dollar (laut hotnewhiphop.com geschätzt) gebracht. Man kann den Content von ihr kritisieren – das tue ich auch – aber aus unternehmerischer Sicht hat sie alles richtig gemacht.

Bis zu einem gewissen Punkt habe ich auch kein Problem mit der Art und Weise, wie sie reich geworden ist, doch an einem Punkt bin ich stutzig geworden: War ihre toxische Beziehung – die sie in die Öffentlichkeit getragen hat – wirklich echt? Ich zweifle für meinen Teil mittlerweile sehr stark an ihrer Darstellung.

Ich kann es nicht beweisen und ich lehne mich sehr stark aus dem Fenster mit dieser Behauptung, doch ich halte diese Kampagne für einen Marketing-Gag der Superlative.

Und dieser unterstreicht klar und deutlich, mit welcher Verlogenheit sie – genauso wie viele andere Streamer auf der Plattform – ihren Fans und Followern gegenübertritt. In meinen Augen hat Amouranth die Grenze der Doppelmoral überschritten und dass sie nun wieder den Content macht, den sie eigentlich nicht mehr machen wollte, ist für mich zumindest ein Indiz, dass sie bewusst die Menschen getäuscht hat.

Ihre toxische Beziehungen

Damals erschütterte die Streamerin die Twitch-Welt, indem sie ihre toxische Beziehung öffentlich machte. Darin bezichtigte sie ihren damaligen Freund, dass er sie zu dem angesprochenen Content zwingt, er androhte, ihre Hunde zu töten und dass er die volle Kontrolle über ihre Finanzen und Social-Media-Konten hat.

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Nach der öffentlichen Schlammschlacht gab sie zu, dass sie nun frei ist, sich von ihrem Freund getrennt hat und nun den Content macht, den sie möchte – vor allem aber weniger freizügig. Und das tat sie. Sie setzte ihre Ankündigung in die Tat um und machte vermehrt Tier-Streams und filmte sich dabei, wie sie Hunde streichelt oder sich um Pferde kümmert.

Doch wie man sich selbst an einer Hand ablesen kann, sanken die Zuschauerzahlen der US-Amerikanerin rapide, denn das ist nicht der Content, den ihre Thirsty-Zielgruppe gerne von ihr sehen möchte. Und auch wenn der Hype um sie nicht abflachte und sie sich sogar einen Kick-Deal klarmachen konnte, an ihren Hype vom September 2021 kam sie nicht mehr ansatzweise heran.

Ihre Comback zur aktuell reudigen Twitch-Meta

Die Debatte rund um die Nacktheit auf Twitch ist trotz des Rückziehers seitens der Plattform noch immer in aller Munde und hat eine völlig neue Art und Weise auf den Plan gerufen, wie Content auf Twitch produziert und gestreamt wird. Und im Zuge dessen hat auch Amouranth wieder zu ihren Wurzeln gefunden und zieht auf Twitch blank – zumindest hinter einem schwarzen Balken. Mir stellt sich nun die Frage: Wo ist der grundlegend andere Content, den sie machen wollte? Und warum macht sie inzwischen wieder den Content, zu dem sie angeblich gezwungen wurde?

Dass Amouranth unlängst zu ihrem alten Content zurückgekehrt ist, ist bekannt, aber die aktuelle Twitch-Meta zeigt wieder einmal mehr, dass diese Plattform nur noch eine Hintertür für P*rno-Content ist. Es ist scheußlich und muss endlich ein Ende haben.

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Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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