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    Home»Politik»Xbox Live: Epstein schon 2013 wegen schweren Fehlverhaltens ausgeschlossen
    MuSc11. Februar 20263 Min Lesezeit

    Xbox Live: Epstein schon 2013 wegen schweren Fehlverhaltens ausgeschlossen

    Jeffrey Epstein Xbox
    © gamerliebe.de
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    Neu veröffentlichte Dokumente aus dem Umfeld der Jeffrey-Epstein-Akten zeigen, dass der verurteilte Sexualstraftäter bereits im Jahr 2013 dauerhaft von Xbox Live ausgeschlossen wurde. Der Bann erfolgte wegen „Belästigung, Bedrohung und/oder Missbrauch anderer Spieler“, die laut Microsoft als schwerwiegend, wiederholt und/oder exzessiv eingestuft wurden.

    Jeffrey Epstein was banned from Xbox Live in 2013 due to “harassment, threats, and/or abuse of other players” that was “severe, repeated, and/or excessive.”

    Follow: @AFpost pic.twitter.com/uJGT8KFAZZ

    — AF Post (@AFpost) January 31, 2026

    Microsoft bestätigte, dass der Ausschluss im Rahmen der Xbox-Richtlinien erfolgte, die ein sicheres Umfeld für Nutzer gewährleisten sollen. Demnach habe Epstein wiederholt gegen die Verhaltensregeln der Plattform verstoßen, was letztlich zu einem permanenten Bann führte.

    Besonders brisant ist der Kontext, in dem diese Maßnahme stattfand: Der Ausschluss war Teil einer Partnerschaft zwischen der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates New York und Microsoft. Ziel dieser Zusammenarbeit war es, in New York registrierte Sexualstraftäter systematisch von Online-Spieldiensten auszuschließen, um potenzielle Kontaktmöglichkeiten mit Minderjährigen zu unterbinden.

    Der Fall verdeutlicht, dass Online-Gaming-Plattformen nicht nur Unterhaltungsräume sind, sondern auch soziale Orte, in denen klare Regeln und konsequente Durchsetzung notwendig sind. Bereits vor über einem Jahrzehnt begann Microsoft damit, in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen Maßnahmen zu ergreifen, um Missbrauch und Gefährdung in digitalen Räumen einzudämmen.

    Die neuen Enthüllungen werfen zudem ein Schlaglicht darauf, wie früh Plattformbetreiber über problematisches Verhalten informiert waren — und welche Instrumente ihnen bereits damals zur Verfügung standen, um Nutzer dauerhaft auszuschließen.

    Epstein-Files: Erwähnungen von Benzies und Houser

    Neben den neuen Enthüllungen rund um Jeffrey Epsteins Ausschluss von Xbox Live enthalten die kürzlich veröffentlichten Epstein-Files auch Erwähnungen zweier prominenter Persönlichkeiten aus der Videospielbranche: Leslie Benzies, ehemaliger Präsident von Rockstar North, sowie Sam Houser, Mitgründer von Rockstar Games.

    Rockstar Games President Sam Houser and former GTA lead producer Leslie Benzies are mentioned in the newly released Epstein files.

    Apparently, Sarah Ransome (an Epstein survivor) was dating Leslie Benzies in the early 2000s and met Sam through him. She accuses Leslie of abuse… pic.twitter.com/pC6EIfUFGW

    — GTA 6 Countdown ⏳ (@GTAVI_Countdown) January 31, 2026

    Die Nennungen finden sich auf Seite 38 der vom US-Justizministerium veröffentlichten Unterlagen. Dabei ist ausdrücklich zu betonen, dass es sich um unverifizierte Anschuldigungen aus einer E-Mail-Sammlung handelt. Die Dokumente stellen keine Gerichtsurteile, keine abgeschlossenen Ermittlungen und keine bestätigten Beweise dar und belegen keine Verbindung der genannten Personen zu Jeffrey Epstein selbst.

    Hintergrund der Erwähnung sind Aussagen von Sarah Ransome, einer Zeugin im Epstein-Komplex. Sie gibt an, in den frühen 2000er-Jahren eine Beziehung mit Leslie Benzies geführt zu haben und über ihn Sam Houser sowie weitere Mitarbeiter von Rockstar North kennengelernt zu haben.

    Ransome erhebt schwere Vorwürfe gegen Benzies, während Sam Houser in diesem Zusammenhang als möglicher Zeuge, nicht als Beschuldigter, genannt wird. Diese Angaben erscheinen in einem sogenannten „Witness-List“-Dokument, das Teil der neu veröffentlichten Epstein-Unterlagen ist.

    Laut Sarah Ransome wirft sie Leslie Benzies mehrere schwerwiegende Vorfälle vor. Sie beschreibt, dass er sie sexuell angegriffen haben soll und dabei demütigendes Verhalten an den Tag gelegt habe, unter anderem, indem er Geld auf sie warf und sie wie eine Prostituierte behandelt habe. Ransome stellt zudem einen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und diesem Verhalten her. Außerdem behauptet sie, Benzies habe Kenntnis von weiteren Vorgängen gehabt und sie in dieser Zeit finanziell unterstützt, etwa durch Geld für eine Reise nach New York im Jahr 2006.

    Wichtig ist: Alle genannten Aussagen beruhen ausschließlich auf den Behauptungen von Sarah Ransome. Es existieren keine bestätigten Ermittlungen, Anklagen oder gerichtlichen Feststellungen gegen Leslie Benzies oder Sam Houser im Zusammenhang mit diesen Vorwürfen. Ihre Erwähnung in den Epstein-Files stellt keine Schuldzuweisung dar, sondern dokumentiert lediglich, wer in Zeugenaussagen oder E-Mail-Korrespondenzen genannt wurde.

    Quelle: xboxera

    Microsoft Persönlichkeiten Xbox
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    Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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