Wie sich die Gutmenschentum-Blase auf Twitch selbst zum Platzen gebracht hat

Gutmenschen Twitch
© Shurjoka / Freiraumreh

Auf Twitch findet aktuell ein politischer Diskurs statt, den es bis dato noch nicht gegeben hat. Dabei ist dieses Thema von derart hoher Wichtigkeit, weil es die Plattform – zumindest im deutschsprachigen Raum – maßgeblich ändern könnte. Diese Schlammschlacht hat in meinen Augen dafür gesorgt, dass ein Scurrows – dessen Image und Ruf im Keller war – deutlich mehr an Sympathie gewonnen hat und zudem “kontroverse” und “konservative” Meinungen auf Twitch lauter und salonfähiger sind als je zuvor.

Seit Mai 2022 streamt Scurrows Casino Content, obwohl er sich zuvor noch kritisch zu dieser Art von Unterhaltung äußerte. Mit seinem Wechsel zu Kick, änderte er seine Meinung schlagartig, machte mit Andrew Tate-Aussagen auf sich aufmerksam und geriet mit dem YouTuber und Streamer Tanzverbot auf der Gamescom 2022 aneinander. Scurrows war der meistgehasste auf Twitch, YouTube und Twitter und auch seine Zuschauerzahlen litten massiv. Doch sein Image wandelte sich.

Die Art und Weise wie er sich immer wieder gegen Anschuldigungen verteidigt hat und dass er Lügen von großen Persönlichkeiten auf Twitch aufdeckte, brachten ihn einen massiven Sympathiebonus – weshalb er beliebt ist wie nie. Lange hatte man als jemand – welcher nicht die Mainstream-Meinung vertritt – den Eindruck, mit einer Cancel-Reaktion zu rechnen, sobald man etwas gegen größere Streamer oder deren oftmals wirklich kritischen Meinungen sagt.

Diese Entwicklung spiegelt auch das allgemeine Bild in der Gesellschaft wider. Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland schwören einer scheinbar planlosen Regierung ab und stärken Oppositionsparteien den Rücken. Dabei möchte ich mich auf keine Seite stellen, sondern nur neutral darlegen, was das aktuelle Problem mit Twitch und der Gesellschaft ist. Das allgemeine politische Bild auf Twitch ist links-grün und aus diesem Aspekt legt Twitch auch einen großen Teil seiner TOS aus.

So wird man wegen vermeintlich herabwürdigen Content gebannt, erlaubt aber im Gegenzug Frauen halbnackt zu streamen, weil es feministisch konform ist – so vermute ich denkt Twitch. Dass Twitch mit zweierlei Maß misst, ist aber ja unlängst bekannt. Ich denke also auch, dass der gesellschaftliche Zeitgeist dem Streamer einen massiven Aufwind in dieser öffentlichen Debatte gegeben hat, weil Menschen eine Abneigung gegen eine eher links-grüne Meinung entwickelt haben, die unser Land – scheinbar in den Augen vieler – nicht gut regiert. Doch kommen wir zum Thema rund um Scurrows und der Gutmenschen-Blase

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Kapitel 1: Die Wurzeln der Debatte

Der erste Nadelstich in dieser gesamten Debatte wurde mit der Veröffentlichung rund um Hogwarts Legacy gesetzt. Hierbei fing die Gutmenschen-Blase an, Content Creator oder Otto Normal-Gamer und Menschen anzugreifen, weil sie das Spiel spielen. Dabei wurde regelrecht zum Cancel aufgerufen und kurzzeitig wurde sogar eine Seite erstellt, bei welcher man sich anzeigen lassen konnte, welcher Content Creator das Spiel zockt.

Zudem wurden unzählige Streamer dazu aufgefordert – wenn sie dieses Spiel zocken – ihre Regenbogenflaggen zu entfernen, es wurden mit Absicht Spoiler im Internet verbreitet, um Menschen den Spielspaß zu rauben und und und. Dieser Tweet entfachte die Debatte rund um das Thema und beinhaltete eine Menge Anschuldigungen, in welche noch weitere unschuldige Personen wie Gronkh mit hereingezogen wurden – wegen Statements, die völlig harmlos sind wohl bemerkt.

Ich denke, dass Shurjoka mit ihren Tweets zu dieser Debatte – wie auch andere Neben-Charaktere in diesem Beef – einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass das Thema derart populär wird. Auch ist in meinen Augen der Boykott zum Spiel fehlgeschlagen, da Menschen durch diese Thematik aus Trotzreaktion das Spiel gekauft haben, weil sie einfach die Meinungen und Positionen der J.K Rowling-Kritiker nicht zustimmen.

Dabei bin ich der Meinung, dass diese Leute nicht mal zwangsläufig hinter den Aussagen von J.K. Rowling stehen oder diese anhimmeln. Viel mehr glaube ich, dass sie das Spiel gekauft haben, um der Shurjoka Bubble eins auszuwischen.

Kapitel 2: Der Deutsche Computerspielpreis

Am 11. Mai 2023 wurde die Twitch-Streamerin Pia „Shurjoka“ Scholz als „Spielerin des Jahres“ ausgezeichnet und dafür wurde sie heftig im Internet kritisiert. Dass hierbei mit einigen Bemerkungen unter die Gürtellinie gegriffen wurde, steht außer Frage und ist auf schärfste zu kritisieren. Auch wenn ich grundsätzlich ein Fan von freier Meinungsäußerung – auch unsachlichen Beleidigungen bin – würde ich in einer Diskussion eher darauf verzichten, da Beleidigungen – wenn man zu diesen greift – eher ein Zeichen von Schwäche und fehlenden Argumenten sind.

Wer also Shurjoka in einem Kommentar damit konfrontiert, dass sie den Preis aufgrund ihres Geschlechts nicht verdient hat, macht sich in meinen Augen nur lächerlich und lässt keine Argumente sprechen. Fairerweise muss man aber auch sagen – zumindest würde ich dafür meine Maushand ins Feuer legen – dass ein verschwindend geringer Teil solcher Nachrichten, eben derartige Kommentare darstellen.

Wer sich rein inhaltlich mit dem Sachverhalt beschäftigt, kommt zum Entschluss, dass die Kritik an dem Sieg in meinen Augen – und in den Augen vieler anderer – scheinbar gerechtfertigt ist. Der Vorwurf der Kritiker lautet also, dass Shurjoka den Computerspielpreis für die „Spielerin des Jahres“ bekommen hat, obwohl ihr Content nicht größtenteils aus Gaming besteht. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass die anderen Nominierten eben ihren vollsten Fokus und ihren gesamten Content auf Gaming auslegen oder im E-Sport außergewöhnliche Leistungen erbracht haben.

So ist zum Beispiel der Dota2-International-Sieger Nine für den Preis nominiert, gefolgt von Senioren Zocken, Steinwallen – Games & History oder RBLZ_Umut, der ebenso Weltmeister in FIFA geworden ist. Diese Spieler oder Kanäle haben im Gaming-Bereich großartige, sportliche Leistungen erbracht und haben als Kernthematik Gaming und produzieren hauptsächlich diese Art von Content und bilden dabei – nicht wie Shurjoka – den größten Teil von Just Chatting oder IRL ab.

Verteidiger der Entscheidung argumentieren, dass sie den Preis verdient hat, weil sie sich IM GAMING für marginalisierte Gruppen einsetzt. Wenn dem so wäre, warum werden dann überhaupt Leute nominiert, die sich nicht dafür einsetzen? Warum ist es ein Gaming-Preis, wenn politische Inhalte ausschlaggebend dafür sind, einen Gaming-Preis zu gewinnen? Das und nichts anderes wurde eben kritisiert.

Auf diese Kritik kommen Antworten der Gutmenschen-Blase wie „Sie wird gehatet, weil sie eine Frau ist“, was einfach lächerlich ist, wenn man sich die zuvor getätigte Kritik verinnerlicht. Berechtigte Kritik wird blockiert oder als Sexismus abgetan – ein weiterer Grund, warum die Stimmung gegen die Person Shurjoka und ihre Bubble aufkochte.

Kapitel 3: Die Gamescom Anschuldigung

Zwischen dem 2. Kapital und dem hier beschriebenen Kapitel 3 gibt es etliche Nebenschauplätze und Anfeindungen zwischen den Personen, die repräsentativ für diesen Beef stehen. Etliche Tweets, Reaktionen, Videos und sonstige Anfeindungen mit zig verschiedenen Charakteren, die sich gegenseitig bis aufs Blut bekriegt haben. Jene Schlachten finden nun ihren Höhepunkt in einer Schlacht, die mit dem dritten Kapitel beginnt.

In einem Twitch-Stream macht Shurjoka die Anschuldigungen öffentlich, dass Scurrows sie auf der Gamescom 2017 sexuell belästigt haben soll (absichtliches Filmen in den Ausschnitt). Dabei soll nicht nur Shurjoka, sondern ebenso andere Frauen gleiche Erfahrungen mit Scurrows gemacht haben.

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Diese Anschuldigungen wollte sich Scurrows nicht gefallen lassen und hat darauf hin ein Video veröffentlicht, welches die besagte Szene – welche Shurjoka umschreibt – zeigen soll. Hier stellt sich der Sachverhalt aber komplett anders dar, wie es von der Streamerin geschildert wurde.

Darauf kippt die Stimmung deutlich und ab hier bekommt Scurrows den Stempel von der Allgemeinheit „im Recht zu sein“ aufgedrückt. Auch wenn das Video nicht alles beweist, so kann Scurrows zumindest Aussagen und Situationen – die stattgefunden haben sollen – widerlegen. Das Aufeinandertreffen als solches ist – in den Augen der Allgemeinheit – nicht derart unangenehm, wie es die Streamerin in ihren Tweets bzw. in ihrem Stream ausgesagt hat. Und trotzdem solidarisieren sich etliche Personen aus der Shurjoka Bubble mit ihr, die in dem Video eine völlig andere Realität bzw. Darstellung sehen.

Das Ansehen und die Glaubhaftigkeit von Shurjoka leidet nach der Veröffentlichung des Videos massiv und öffentlicher Druck prasst über die Streamerin herein, weshalb sie verständlicherweise zunächst erstmal eine Auszeit nimmt. Bevor das erfolgte, setzte sie ein Statement zu dem Video ab, welches weiteres Öl in das Feuer hinzugab und wieder für reichlich Kritik sorgt.

Parallel dazu – das muss man bis zu diesem Zeitpunkt immer im Hintergrund behalten – werden Schlachten an Nebenschauplätzen ausgetragen, die von mehr oder weniger reichweitenstarken Accounts – von beiden Meinungen – geführt werden und eine wahre Anarchie auf Twitter auslöst, in welcher jeder User seinen Senf abgibt.

Kapitel 4: Freiraumreh joined the party

Während Shurjoka selbst mit ihrem Gesicht in den Hintergrund gerückt ist, stellt sich Freiraumreh in die Schusslinie und erweckt zumindest den Eindruck, dass sie nun mit ihrem Gesicht den öffentlichen Druck standhalten möchte. Dass sich Freiraumreh vor ihre Freundin stellt, ist lobenswert, jedoch hat man den Eindruck, dass ihre „Strategie“ bzw. ihre Rechtfertigungen und Aussagen viel eher Shurjoka und der eigenen Bubble schaden als nützen.

So sind Aussagen wie „Wegen Scurrows wird sich bald jemand umbringen, deshalb kann man froh sein, dass er sich an Freiraumreh oder Shurjoka abarbeitet“ oder dass sie aus einem „Tik Tak“ eine Bombendrohung interpretiert. Auch weitere Aussagen sind einfach unlogisch und dumm.

Viele aus der Shurjoka-Bubble solidarisieren sich auch weiterhin mit ihr, da sie der Ansicht sind, dass das Video nichts beweist. Dabei widersprechen sie sich teilweise und werfen Scurrows Dinge vor, die Shurjoka in ihrem Statement selbst in der Form bestätigt bzw. nicht bestätigt.

Kapital 5: Starker Gegenwind

Die krassen Aussagen von Freiraumreh und ihren Gefolgsleuten sorgen dafür, dass ein regelrechter Clash aufeinander einschlägt. KuchenTv, Scurrows, Montanablack gehören zu den größten Gegenspielern gegenüber des Teams von Shurjoka und Freiraumreh. Auch muss man erwähnen, dass einige sich aus der Freiraum-Shurjoka-Blase oder zumindest aus der “Woken-Blase” entfernt haben bzw. ausgeschlossen wurden, da sie einige Punkte und Argumente in Frage gestellt haben und – aus Sicht dieser Bubble – zu positiv für Scurrows argumentiert haben.

Zu einer solchen Person gehört Proletopia. Auch Dritte wie Tobias Huch mischen sich in den Krieg ein, um ihre Meinung gegen Shurjoka abzugeben. Dabei hat er sich als ein wichtiger Akteur in dem Konstrukt etabliert.

Weitere Nebencharaktere in dieser gewaltigen Auseinandersetzung sind der radikale Demokrat oder LilliSchote, die sich auf der Seite von Freiraumreh und Shurjoka positionieren und ebenso ihren Senf dazugeben und dafür auch entsprechende Reaktionen bekommen.

Doch der größte Gegenwind kommt von der normalen Internet-Gemeinschaft, die eifrig mitdiskutieren, das Thema verfolgen und sich selbst eine Meinung bilden – die allem Anschein nach – eher gegen die von Shurjoka und Co. richtet.

 

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Kapitel 6: Das Finale

Was man auf jeden Fall festhalten muss ist, dass sich das Image von Scurrows durch diesen Streit massiv verbessert hat und er sich völlig rehabilitiert hat. Das liegt vor allem daran, dass er sich sehr gut verteidigt, aber auch daran, dass es ihm seine Gegner sehr einfach machen. Beide Parteien gehen aufs Ganze und es wird darauf hinauslaufen, dass am Ende der Gewinner alles bekommt und der Verlierer sich vermutlich einem massiven Image-Verlust hingeben muss.

Aktuell stellt sich die Sache wie folgt dar: Scurrows hat Shurjoka eine Unterlassungserklärung geschickt, die Shurjoka davon abhalten sollte, Behauptungen gegen Scurrows zu entfernen bzw. zu stoppen. Diese wurde von Shurjoka nicht unterschrieben, weshalb Scurrows nun mit ihr vor Gericht zieht. Und trotzdem werden weiterhin komische Aussagen von der Streamerin getätigt.

Zum Beispiel, findet sie es scheinbar verwerflich, dass die Anwälte von Scurrows auf das Thema Glücksspiel spezialisiert sind, wobei jeder Anwalt sein Fachbereich hat, in welchem er sich spezialisiert hat. Shurjoka fängt nach ihrer Auszeit wieder an zu streamen und scheint sich ihrer Sache sehr sicher zu sein, während Scurrows sich seiner sehr sicher ist.

Wer sich auch nur ein bisschen mit dem Rechtssystem auskennt – ich gehöre nicht dazu – kann klar aufzeigen, in welcher misslichen Lage und mit welchem wirren Verständnis von Recht Shurjoka sich schützen möchte.

 

Tobias Huch fasst das Finale dieser Diskussion sehr gut zusammen und man kann deshalb nur gespannt sein, wie diese gesamte Geschichte aus gehen wird.

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Über MuSc1 1064 Artikel
Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

8 Kommentare

  1. Sehr gute geschrieben! Du sprichst mir aus der seele. Die Leute sollten mal wieder lernen Kritik zu vertragen und zu reflektieren und nicht direkt alles auf das Geschlecht oder sonst was schieben. Das gleiche ist doch mit der Kommentatorin Claudia Neumann. Diese wird auch kritisiert, aber nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie einfach nicht kommentieren kann, falsche Infos rausgibt, Namen falsch ausspricht usw. Aber es wird wieder alles aufs Geschlecht geschoben. Bin in diesem Twitch Game nicht so drinnen, aber selbst ich habe Shurjoka mal angeschaut und finde es echt gut wie sie sich für Minderheiten einsetzt. Ich finde aber auch das sie was von der militanten Veganerin hat. Sie ist zwar nicht sooo krass, aber wer eine andere Meinung hat wird sofort angegangen von ihr. Und jetzt mal ehrlich, sie kann ins Mic reden und die andere Person muss schreiben. Natürlich argumentiert sie die Person dann nieder weil reden ist schneller als schreiben. Hat schon leichte Sekten-Vibes da… Meine Meinung über Sie als Streamerin und nicht weil sie ne Frau ist! Schade das man sowas immer sagen muss.

  2. Wie wäre es wenn du dich eher mit Games beschäftigst als mit so einem Kram? Jeden BlowUp mitnehmen und nichts über Games berichten, aber Pia wird gefrontet weil sie 52% IRL Stream hat.

  3. Hi,
    Zum Gamingpreis fehlt die Definition von den Veranstaltern. Ohne sie wirkt es so als hätten die Kritiker der Verleihung an Shurjoka einen Punkt. Aber im Sinne der Definition der Spielerin des Jahres-hat sie ihn zurecht gewonnen. Darin steht nicht, dass sich die Kandidatin auf games fokussieren muss. Hier die Beschreibung: “Spielerin/Spieler des Jahres
    Mit dem undotierten Preis ‚Spielerin/Spieler des Jahres‘ werden E-Sportler, Let’s Player oder (einfache) Spieler ausgezeichnet, die sich mit besonderen Leistungen hervorgetan haben. Dies kann eine spielerische Leistung, aber auch ein Engagement für das Medium Games, die Community oder die Gesellschaft insgesamt sein. Eindeutige Bezüge zu Computer- und Videospielen müssen in jedem Fall gegeben sein.
    Die Kategorie “Spielerin/Spieler des Jahres” ist undotiert.”
    Außerdem sind Shurjokas ich sag mal grob 50% gaming trotzdem mehrere Hundert gaming-Stunden. Das ist mehr als viel andere Streamer/-innen schaffen.

    Das Scurrows/Thema gehst Du für meinen Geschmack auch zu sehr tendenziös an. Du erklärst nicht woher der Begriff “sexuelle Belästigung” kam. -Das nämlich Scurrows maßgeblich der Initiator war und diese Übertreibung als erster verbreitete.

    Zum Schluss noch etwas zu Deiner headline. Hast Du Dich jemals damit beschäftigt welche politischen Kreise hauptsächlich Kritik an “Gutmenschen” üben? -Hast Du Dich mit der Begriffsbildung auseinandergesetzt? Warum wollen diese Leute, dass ein “Gut(er)mensch” etwas Negatives sei? -So bitter, dass Du bei der Verkehrung von Begriffen mit mischt und damit progressive Menschen die sich für Gleichberechtigung einsetzen diskreditierst.

  4. ja, was mir hier, wie überall anders, fehlt, sind diese angeblich existierenden wahren Argumente… der Text nimmt ganz klar eine Position ein, dazu sollte man dann schon stehen. ich hab jetzt x Mal bei Videos, Beiträgen, Posts etc nachgefragt bzw in die Diskussion gegangen und nicht ein wirkliches Argument gegen sie, immer nur “ich glaube dem mehr” oder “sie hat das nunmal nicht verdient”, “informier dich halt selber”, “bist du blöd”, “noch eine hysterische Frau”, “heul doch” und ein Haufen Beleidigungen.. sorry aber das zeigt halt auch ein klares Bild und wenn man mit diesen Menschen weiter versucht zu kommunizieren kommt bald raus, dass die einfach haten ohne wirkliche Grundlage und die meisten davon verhalten sich sehr respektlos.
    jeder mit etwas mehr Intellekt liest hier auch schnell raus, dass versucht wird die wahren Gründe für den Text zu verstecken und in Wahrheit eine klare Positionierung dahinter steckt. immerhin.. der erste ders geschafft hat seine Meinung, mehr ist es am Ende halt nicht, respektvoll auszudrücken aber halt auch nicht ehrlich… wer besser manipuliert gewinnt halt in unserer Welt

  5. Schade das 2 solche Affen wie Shurjoka und Freiraumreh für ihren mittlerweile sehr belustigenden Content soviel Aufmerksamkeit bekommen. Aber die Schurbel bubble macht halt nicht mal vor Twitch halt.

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