Der König der Simulationsspiele – PlayWay Aktienanalyse

PlayWay Aktie
© PlayWay

Heute möchte ich gerne über die Aktie von PlayWay (PLPLAYW00015) sprechen, einem polnischen Entwicklerstudio, welches sich vor allem auf die Entwicklung von Indie Games spezialisiert hat. Dabei möchte ich wie immer erwähnen, dass es sich hierbei um keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung handelt und ich lediglich meine persönliche Meinung zum Unternehmen und der PlayWay-Aktie kundtue. Wie immer gehe ich in einer solchen Analyse nach meinem Schema vor, auch wenn ich mich im Vergleich meiner alten Aktie-Analysen etwas verbessert habe und auch weitere Punkte beim Unternehmen anspreche, die ich bei älteren Analysen möglicherweise nicht angesprochen habe. Zum Unternehmen gibt es in meinen Augen relativ wenig Anhaltspunkte und die meisten Quellen sind auf polnisch. Selbst der Investorenbericht ist ausschließlich auf polnisch verfügbar, ebenso die Tweets vom Gründer. Man kann nur mithilfe von Übersetzer-Tools irgendwelche Medienberichte über das Unternehmen verstehen und seine Investment-Entscheidung auf diesen aufbauen. Auch bei dieser Analyse habe ich diese Vorgehensweise angewendet. Schaut gerne bei meinen anderen Aktienanalysen zu diversen Gaming-Unternehmen vorbei!

Die Geschichte

Die Geschichte vom Unternehmen habe ich aus einem Artikel aufgegriffen, der in meinen Augen das wichtigste zum Gründer und sein glückliches Händchen für Erfolg darstellt. Es ist in meinen Augen sehr wichtig den Gründer, seine Taten und sein Handeln mit in dieses Unternehmen einzubeziehen, um verstehen zu können, warum PlayWay in dem was sie tun, so erfolgreich sind. Er selbst ist mit 40 Prozent am Unternehmen investiert und damit klarer Anteilseigner. Der Unternehmer ist also das Unternehmenl. PlayWay wurde im Jahr 2011 gegründet, doch der Ursprung für die Idee war bereits in den 90er Jahren präsent. Krzysztof Kostowski hat Wirtschaft auf der Universität in Warschau studiert und hat während seiner Zeit dort Piraterie von Videospielen betrieben. Dabei hat er einige Schlupflöcher ausgenutzt und somit Raubkopien von PC-Spielen an kleine Kiosks oder Spielwarenläden verkauft. Dabei traf er auf sehr hohe Nachfrage und konnte mit wenig Kosten, diese Kopien an den Mann und die Frau bringen.

Krzysztof Kostowski hat schon damals den Grundstein für sein heutiges Geschäft gelegt und schaffte es einige Zeit später als Importeur mit der Veröffentlichung von eigenen Spielen. Schon damals war die Devise, günstige Spiele mit wenigen Leuten zu entwickeln. Er fokussierte sich auf die Entwicklung von kleineren Spielen – heute würde man Hobbyprojekte sagen – mit Amateurdesignern, die er über Foren kennenlernte. Während zur damaligen Zeit die Preise für AAA-Produktionen rund 10 Dollar betrugen, konnte Krzysztof Kostowski seine Titel für wenige Euros an seine Kunden verkaufen. Sein Publikum waren hierbei eher junge Kinder, die wenig Geld besessen haben und froh waren, regelmäßig neue Spiele zocken zu können. Dabei war ihnen die Qualität der Spiele völlig egal – wie auch heute, wie die Downloadzahlen und Reviews auf Steam klar verraten.

Im Jahr 2011 erkannte der Gründer schließlich, dass sein Großhandelsgeschäft durch das Internet in Bedrängnis gerät. Er erkannte wie Steam und Torrenting Probleme lösen und Gaming zugänglicher und leichter macht, als das Einkaufen in den lokalen Läden. So hat er im selben Jahr PlayWay gegründet, um sich auf das digitale Publishing-Geschäft zu stürzen. Drei Jahre später – also im Jahr 2014 – schaffte PlayWay bereits seinen ersten großen Erfolg, von welchem das Unternehmen noch heute profitiert: Car Mechanic Simulator.

Das Spiel war ein kompletter Gegenpol zu dem, was zu dieser Zeit sonst so im Trend war. GTA V, Last of Us, Call of Duty: Ghosts, Assasin’s Creed: Black Flag, Battlefield 4 – und dennoch schaffte sich PlayWay mit diesem Spiel in einer neuen Nische zu platzieren. Das Spiel wird vor allem durch seine Authentizität gelobt und dass es eben einen wirklich großen Lehrfaktor bei diesem Spiel gibt. Das kommt nicht von ungefähr, den der CEO hat selbst Erfahrung darin, alte Autos und führt sogar ein erfolgreiches Geschäft – neben PlayWay – was sich auf den Handel mit Autos spezialisiert.

Im Jahr 2018 kommt dann der nächste große Erfolg für das polnische Unternehmen: House Flipper. Das Spiel wird von fachkundigen Architekten gelobt, weil es sehr authentisch ist. Auch hier brachte Kostowskis wieder einmal eigenes Wissen von einem weiteren Nebengewerbe ein, welches er führt. Denn der Gründer hat selbst Immobilien gekauft, aufpoliert und benutzt sie nun selbst als einkommensschaffende Immobilie.

Um noch einmal die Anpassungsfähigkeit von PlayWay zu unterstreichen: Denn der Mobile-Markt ist nach wie vor dabei, dem Konsolen- und Computermarkt den Rang abzulaufen. Auch darauf hat PlayWay bzw. der Gründer bereits reagiert und eine neue Marktlücke erschlossen. Jeder Szenekenner und Gamer kennt es: Die großen Publisher enttäuschen immer mehr und rationalisieren Mitarbeiter und beliebte Marken weg, um sich auf deutlich weniger Titel zu fokussieren, die dann mehr und mehr als Game as a Service-Modell genutzt werden sollen. Electronic Arts beispielsweise hat im Jahr 2010 noch 73 Originaltitel veröffentlicht. Im Jahr 2020 lediglich 11. Ubisoft hat in dieser Zeit seinen Output von 47 auf 13 Spiele gesenkt, Sony von 59 auf 15 und Nintendo von 31 auf 10. Genau diese traurige Entwicklung spielt kleinen Studios wie PlayWay direkt in die Arme. Denn während die großen Studios ihre Produktionen und ihren Output herunterschrauben, erhöht sich im gleichen Zeitraum die Produktion der Spiele von Indie-Studios wie PlayWay.

Ein relativ junges Beispiel – und einer von PlayWays größten Erfolge – ist UBOAT. Im Jahr 2019 kam das Kampfspiel – was auch eine Art Management-Simulator ist – auf den Markt, welcher vorzugsweise für History-Fans ein unglaubliches Spielerlebnis bietet. Ironischerweise – und das beweist auch, wie blind die großen Studios in Zusammenhang mit Fan-Wünschen mittlerweile sind – kam dem Gründer die Idee für das Spiel, nachdem Ubisoft ihr Franchise „Silent Hunter“ aufgegeben hatte, welches in Polen eine große Beliebtheit erfuhr.

Heute verkauft sich das Game prächtig und ist auf einem guten Weg, eines der wichtigsten Marken der Firma zu werden. Mit 10.000 positiven Reviews und neuen Spin-Off-Titeln und das bereits in der Early-Access-Phase, hat das Unternehmen bewiesen, dass sie mit ihrer Strategie auf der Erfolgsspur sind.

Das Geschäftsmodell

Ich habe im Punkt Geschichte das Geschäftsmodell ein wenig angerissen, gehe aber nun noch mal genauer auf die Strategie und das Geschäftsmodell von PlayWay ein. Das Unternehmen entwickelt in erster Linie Indie-Spiele mit kleinem Budget und verkauft diese in erster Linie über Steam, gog und andere Vertriebsplattformen. Ich habe in meinen Analysen zu Tinybuild und Team17 wie auch anderen Artikeln ausführlich über die Vor- und Nachteile eines Indie-Studios gesprochen, weshalb ich es hier nur noch mal kurz anschneiden werde. Ein Indie-Spiel wird mit deutlich weniger Marketing- und Mitarbeiterausgaben entwickelt, deutlich schneller auf den Markt gebracht und deshalb sind die Margen derart stark. Dafür ist die Konkurrenz im Indie-Markt deutlich höher. Aber der Teufel steckt im Detail. Das polnische Unternehmen fungiert als Art Dachorganisation, die viele Studios zusammenbringt. Oftmals sind bei diesen Studios zwei Leute eingestellt, die ihre Spiele aus dem Kinderzimmer entwickeln. Das unterscheidet PlayWay leicht von anderen Mitbewerbern.

Das Indie-Studio hat lediglich 40 Mitarbeiter, von welchen nur ein kleinster Teil wirkliche Entwickler sind. Die meisten Vollzeitmitarbeiter arbeiten im Qualitätsmanagement oder im Finanz- und Marketingbereich. Diese Strategie geht augenscheinlich auf. PlayWay verschenkt Demo-Versionen von Spielen, wodurch sie genau einordnen können, wie viele Menschen diese Spiele anhand von Wunschlisten auf Steam, interessieren. Dabei verwerten sie das Feedback der Community, um ihre Spiele bis zum Release dingfest zu machen. Dabei greift das Studio manchmal aber auch auf Methoden zurück, die in der Branche als shady angesehen werden. So veröffentlicht das Unternehmen oftmals Trailer und Screenshots von Spielen, die nicht mal im Ansatz entwickelt sind. Dabei kommt es auch oft vor, dass das Konzept und das Spiel anderen Entwicklungen von anderen Studios sehr nahekommt. Kurz gesagt: PlayWay wird schon länger bezichtigt, Spiele von anderen Studios zu stehlen – vor allem aber von Hobby-Entwicklern. Ohne PlayWay aber in Schutz zu nehmen, kann ich mir vorstellen, dass PlayWay möglicherweise in diesen investiert ist und diese unterstützt. Wenn man rein nach den Zahlen und sich die Strategie anschaut, scheint ihre Methodik zu funktionieren. Was PlayWay so effizient macht ist, dass sie genau wissen, welches Spiel großes Interesse bekommt und demnach können sie ihre Budgets danach ausrichten. Diese Art und Weise der Veröffentlichung sind ein Novum und meistert niemand so gut wie das Studio aus Polen.

Borys Musielak – ein Großinvestor von PlayWay – bringt die Strategie, die für Investoren so interessant ist, gut auf den Punkt: „Man kreiert etwas, veröffentlicht es, testet es, startet eine kleine Marketingkampagne, um zu sehen, ob es sich durchsetzt, und wenn es sich durchsetzt, steckt man eine Menge Geld hinein. Als Investor ist das eine tolle Strategie“.

PlayWay fährt wie die meisten Indie-Studios eine Strategie, immer mehr Publisher und Entwicklerstudios zu kaufen, um somit auch langfristig ihre eigenen Spiele entwickeln zu können. Zunächst beteiligt sich das Studio an anderen Studios, um sie später möglicherweise komplett zu übernehmen und Talente und potenziell starke Titel, in ihr eigenes Unternehmen zu integrieren.

PlayWay fokussiert sich zwar wie andere Indie-Studios auf eine breite Palette von Spielen, jedoch nicht auf eine breite Palette von verschiedenen Genres. PlayWay hat sein Zuhause in der Entwicklung von Simulationen gefunden. Darunter sind hauptsächlich Simulationen dabei, die der Unterhaltung dienen, aber auch historische Citybuild-Simulationen gehören mittlerweile zur Produktpalette dazu.

Wie ich bereits sagte, macht PlayWay im Großen und Ganzen nichts anderes als Tinybuild oder Team17, jedoch einfach deutlich erfolgreicher. Die Simulationen von PlayWay kommen vor allem so gut an, weil sie sehr realistisch, einfach und für einen wirklichen Mehrwert stehen. Zum Beispiel wird House Flipper – ein Renovierungssimulator – vor allem von Heimwerkern und Architekten gelobt. Dabei ist ein großer Aspekt, der Spiele, dass Spieler moralische Entscheidungen treffen müssen.

Das Unternehmen ist bereits stark dabei, in China Fuß zu fassen. Dabei setzen sie auf die Kooperationsstärke von Tencent, die die Spieler für den dortigen Markt vermarkten und PlayWay diverse bürokratische Hürden abnimmt. Ebenso baut das Unternehmen massiv die mobile wie auch die Konsolen-Sparte aus. Einige Spiele von PlayWay sind also auf den verschiedensten Plattformen zu finden. Die zunehmende Betreuung auf der Konsole ist in meinen Augen auch auf den Game Pass zurückzuführen, in welchem PlayWay sicherlich großes Potenzial sieht.

Wie gut das Unternehmen seine Spiele absetzen kann und welchen Stellenwert sie in der Branche haben, macht der Tweet von BenjiSales deutlich. Der Analyst und Journalist sagt aus, dass House Flipper zu den Top 15 Spielen im Game Pass gehört – gemessen an der Popularität. PlayWay beweist, dass sie zwar ein Indie-Studio sind, jedoch mit den ganz großen Namen mithalten können.

Bewertung der PlayWay-Aktie

Die Bilanz, das Management, das Wachstum, die Risiken – Alles wichtige Faktoren, die in meiner Analyse und Bewertung eine wichtige Rolle spielen. Deshalb wagen wir doch mal ein Blick in das Zahlenwerk und hinter das Unternehmen, um herauszufinden, ob das Unternehmen sich wirklich so gut ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Bilanz vom Unternehmen kann sauberer nicht sein. Das Unternehmen weist ein hohes Eigenkapital auf, welchem nur sehr wenig Fremdkapital gegenüber stehen. Das Unternehmen besitzt rund 85 Prozent Eigenkapital, während es nur 15 Prozent Fremdkapital hat. PlayWay ist damit also schuldenfrei und muss sich wenig Gedanken um steigende Zinsen machen und kann sein Geld schön in neue Projekte, Spiele oder Aktienrückkäufe stecken. In erster Linie möchte das polnische Gaming-Unternehmen jedoch saftige Dividenden ausschütten.

Die Aktionärsstruktur setzt sich im Wesentlichen aus zwei Personen mit jeweils 40 Prozent zusammen. Einmal der Gründer und einmal der Finanzchef. Der CEO und Gründer selbst benutzt beispielsweise Twitter – was nun keine essenzielle Sache ist – aber man kann ihn dort als Mensch und Geschäftsführer deutlich besser einschätzen und auch teilweise seine Vision mit dem Unternehmen verstehen und nachvollziehen. Er selbst hält die größten Anteile am Unternehmen und möchte von den Dividenden aus dem Unternehmen leben. Aus diesem Grund ist es ihm sehr wichtig, dass das Unternehmen steigende Gewinne macht, wodurch auch immer größere Dividenden ausbezahlt werden können. Das Studio ist also vor allem für Dividenden-Investoren sehr interessant.

Für viele sind die Wachstumsaussichten der Kernpunkt einer Investition und die Vergangenheit spricht bei PlayWay klare Bände. Im Schnitt kann das Unternehmen in den letzten fünf Jahren rund 80 Prozent Wachstum hinlegen. Fakt ist, dass die aktuelle Situation im Gaming-Markt – welche ich im Punkt Geschichte anspreche – sicherlich dazu geführt hat, dass PlayWay derart wachsen konnte. Aber auch Corona hat sicherlich seinen Dienst getan. Man sieht anhand vieler Analysen, dass das Wachstum etwas abgeflacht ist, jedoch keineswegs schlecht ist. Es ist richtig, dass PlayWay vermutlich nicht mehr derart wächst, aber vor allem die letzten Zahlen von März 2022 belegen, dass sie noch immer ihre Gewinne um rund 30 Prozent steigern können.

Kein Investment ohne Risiko und das gilt natürlich auch für PlayWay. So schön wie das Geschäftsmodell, die Marge, die Bilanz und die gesamte Strategie vom Unternehmen klingt, so besteht natürlich auch weiterhin ein Risiko. Das Erste ist das Währungsrisiko. Das Unternehmen wird in Polen, in polnischen Zloty gehandelt und diese Währung ist eben nicht so stabil wie der Dollar oder der Euro. Wenn also das Unternehmen die meisten Gewinne in ZSloty erzielt, der Zloty aber schwächelt, wird sich das auch negativ auf die Einnahmen auswirken.

Hinzu kommt, dass das Unternehmen – wie alle anderen Studios im Indie-Bereich – keinen wirklichen Burggraben besitzt. Zwar hat das Unternehmen bereits große Titel etabliert und jedes Spiel hat auch die typische PlayWay-Manier, jedoch bin ich der Meinung, dass die Spiele einfach einige unter vielen sind. Aber die Zahlen sprechen eben eine klare Sprache und bei einem Investment ist nicht unbedingt die eigene Meinung wichtig und wie man in diesem Fall die Spiele selbst findet, sondern wie sie bei einer gewissen Anzahl von Menschen ankommen.

Das nächste Risiko ist, dass PlayWay unter Verdacht steht, bewusst von kleinen Publishern Ideen zu stehlen. Gleichzeitig macht der CEO daraus aber auch kein Geheimnis. Es ist in der Szene allgemein bekannt, dass PlayWay sich sehr stark an anderen Spielen orientiert. Noch ist das kein Problem, könnte aber auf das Studio möglicherweise eines Tages zurückkommen und ein Skandal auslösen. In dem folgenden Video und dem Wired-Bericht werden dazu konkretere Informationen aufgedeckt, mit denen man sich auf jeden Fall beschäftigen sollte. In meinen Augen besteht das Risiko darin, dass sie möglicherweise in Zukunft von Steam oder gar Verbraucherschutzbehörden in diesem Marketing-Plan eingeschränkt werden können.

Fazit

Die Bilanz von Playway ist astrein, das Wachstum enorm, die Dividendenrendite ein Augenschmaus und auch die Bewertung ist mit einem KGV von rund 20 für ein so stark wachsendes Unternehmen ein Witz. Die Zahlen vom Unternehmen sind einfach zu gut, um wahr zu sein. Bei Gaming-Unternehmen ist es nicht unüblich, dass sie sehr schnell ihren Peak erreichen und innerhalb von wenigen Jahren massive Kurssteigerungen hinlegen, jedoch dann einem Seitwärtstrend folgen. Fette Margen, großes Wachstum, schuldenfreie Bilanz, ein guter CEO – ich kann nichts erkennen, was dem Unternehmen eine rote Flagge verpassen kann. Das polnische Studio ist bereits in China stark präsent und schafft es auch mobile Spiele wie Konsolenimportierungen ihrer Marken grandios umzusetzen. So ist der Game Pass für sie neben Steam eine weitere Möglichkeit, ihre Titel noch bekannter zu machen.

Das einzige Manko für mich ist, dass das Unternehmen ausschließlich Berichte auf polnischer Sprache zur Verfügung stellt und auch der CEO ausschließlich auf Polnisch twittert. Es ist also nur sehr sperrig herauszufinden, was das Unternehmen genau für Pläne und Ziele verfolgt. Wenn man rein auf das Zahlenwerk schaut, von welcher Methode ich kein großer Fan bin sehe ich hier allerdings großartiges vor mir. Auch ist fraglich, ob das starke Wachstum – welches das Unternehmen in der Vergangenheit hingelegt hat – auch in Zukunft so stark sein kann. Sicherlich hat auch dieses Unternehmen von der Covid-Pandemie profitiert und auch das hat sicherlich für derartige Zahlen gesorgt. Man kann beobachten, dass der Gewinn nach den Jahren 2020 und 2021 zwar leicht zurückgeht, sich aber immer noch auf einem höheren Niveau wie 2017, 2018 oder 2019 befindet.

Ich tendiere sehr stark zu einem Kauf von PlayWay, möchte aber noch keine eindeutige Entscheidung fällen. Das Unternehmen bietet mir persönlich alles, was ich suche. Steigende Dividenden, eine tolle Bilanz, ein verständliches Geschäftsmodell, ein Management, was selbst im Unternehmen investiert ist. Aktuell sind auch andere Unternehmen sehr lukrativ, sollte ich aber in PlayWay einsteigen, werde ich das in einem separaten Beitrag erwähnen bzw. hier ergänzen! Wichtig ist, dass ihr eure eigenen Recherchen anstellt und ggf. gerne kommentieren könnt, was ihr von PlayWay haltet!

Über MuSc1 520 Artikel
Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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