Nach der Ankündigung von Sony, ab 2028 keine physischen Datenträger mehr für neue PlayStation-Spiele zu produzieren, hat sich auch die Spieleplattform GOG zu Wort gemeldet. Das Unternehmen nutzt die Diskussion, um sein Verständnis von digitalem Spielebesitz hervorzuheben.
In einem Statement erklärt GOG, dass gekaufte Spiele dauerhaft im Besitz der Nutzer bleiben, selbst dann, wenn ein Titel später aus dem Store entfernt wird.
Even if a game vanishes from the GOG storefront, it never leaves your library.
Exactly as digital ownership ought to be.
— GOG.COM (@GOGcom) July 1, 2026
Damit unterstreicht GOG seine langjährige Philosophie rund um digitales Eigentum. Nutzer können ihre erworbenen Spiele weiterhin herunterladen und installieren, auch wenn diese nicht mehr zum Verkauf angeboten werden. Anders als bei vielen anderen Plattformen setzt GOG zudem auf einen weitgehend DRM-freien Vertrieb, wodurch Spiele auch ohne permanente Online-Anbindung genutzt werden können.
Obwohl GOG Sony in seiner Mitteilung nicht direkt kritisiert, greift das Unternehmen damit eine Diskussion auf, die seit Jahren die Gaming-Branche begleitet: Was bedeutet digitales Eigentum, wenn Spiele aus Stores verschwinden oder Plattformen eingestellt werden?
