Watchdogs 2 im Test

Bild: Ingame Screenshot

In Watchdogs 2 schlüpft der Spieler wie in dem ersten Teil in die Rolle eines Hackers. Diesmal ist es  Marcus, der das Böse im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ohne Waffengewalt besiegen möchte. Das seit dem 29. November 2016 auf dem PC spielbare Spiel ist im vergleich zum ersten Teil sehr viel aufgeschlossener und farbenfroher. Der erste Teil erzählt die Geschichte eines Racheaktes, doch auch in Watchdogs 2 geht es wieder um das Hacken und das bekämpfen des Bösen.

 

Die Story

Die Hackegruppe DedSec ist mit der Lage in den fünf Städten, die in diesem Teil bespielbar sind, mehr als nur unzufrieden. Das Leben in den USA ist wie in einem totalitären Überwachungsstaat, da alle Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern überwacht und registriert werden. Deshalb hat sich die Gruppe ( bestehend aus Horatio, Sitara, Josh, Wrench und später auch aus Marcus und einem weiteren Charakter aus dem vorherigen Teil zusammen gefunden um dem System den Kampf anzusagen. Zunächst wird Marcus vom System ctOS als eine Gefahr eingestuft, was ihn schließlich zum Beitritt in die Vereinigung DedSec bewegt. Um sich zu beweisen wird ihm die Aufgabe erteilt, sich in die Server der Blume-Cooperation zu hacken, die das ctOS leiten und entwickelt haben.

 

Der Multiplayer

Das Interessante an dem Spiel ist, dass man automatisch im Multiplayer-Modus aktiv ist und durch Nebenquests bekommt man dann die Aufgabe einen anderen Spieler zu hacken, während ein anderer dich daran hindern muss. Das macht das Spiel abwechslungsreich und vor allem sehr interessant, da man hier eine neue Art und Weise für das Katz und Maus spielen geboten bekommt. Nicht besonders nützlich – bis auf das Sammeln von Followern, die einem mehr Möglichkeiten und Power beim Hacken bieten – ist es eine kleine Abwechslung, wenn man gerade mal nen lockeres Ründchen spielen möchte. Wer darauf keine Lust hat, kann bei Bedarf diesen Multiplayer auch einfach deaktivieren.

 

Die Kulisse

Das Spiel handelt in einer echten Kulisse und man hat die Möglichkeit in bis zu vier verschiedene Städte zu reisen. Neben San Francisco bekommt man auch die Gelegenheit Oakland, Marin und Silicon Valley zu besuchen. Doch nicht nur die Orte sind detail getreu, auch ansässige Firmen und Organisationen gilt es zu entdecken. Firmen wie Nudle, Galilei, New Dawn und !Nvite sind parallelen zu Google, SpaceX, Scientology und Facebook, was den Bezug zur Realität und das Feeling etwas authentischer macht.

 

 

Fazit

Am Anfang war das Spiel etwas zu “ Politisch Korrekt „, was einen gewissen Abschrekungsfaktor hat. Ein dunkelhäutiger Hacker, keine Waffengewalt, eine deutlich offenere und lockerer Umgang und viele Homo -und Transexuelle im Spiel machen den ersten Eindruck zu: “ WTF, man kann es auch übertreiben“. Dennoch hat das Spiel eine Chance verdient und bietet für jeden open World Freund eine tolle Erfahrung. Es ist ein ebenbürtiger Nachfolger des gelungenen ersten Teils und bietet mit zwei Features wie einer Drohne oder einem Jumper-Fahrzeug neue Perspektiven.

Ubisoft hat auch hier wieder ein gutes Spiel entwickelt, was nicht an andere Spiele des gleichen Genres ran kommt, jedoch das Spiel auch nicht unbedingt unspielbar macht. Von uns gibt es deshalb 4/5 Sternen, also eine gute 2 als Note!

 

watchdogs22
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