Warum die CM Storm Quickfire TK 1 die beste mechanische Tastatur ist

nechanische Tastatur Quickfire TK
© Coolermaster

Ich zocke schon seit meiner frühen Kindheit und habe im Laufe meiner Ära eine Menge Tastaturen zum Verschleißen gebracht. Darunter haben sich auch viele mechanische Tastaturen befunden. Doch kein Gaming-Keyboard hat es mir so angetan wie die Quickfire TK von CoolerMaster. Auf die Tastatur bin ich aufmerksam geworden, weil mein damaliger Lieblings Starcraft-Spieler von dieser Firma gesponsert wurde. In meinem Dasein als großer Fanboy und Möchtegern-Progamer musste ich also auch diese Tastatur besitzen, weil ich mit dem Irrglauben gelebt habe, dass ich auch auf seinem Level spiele, wenn ich mir eben diese Tastatur zulege. Doch ich wollte ihn natürlich auch unterstützen und eben die Marke supporten, die meinen Lieblings Spieler unterstützt.

Vielen Gamern fällt die Umgewöhnung von einer herkömmlichen Tastatur auf eine mechanische Gaming Tastatur schwer. Das schwere Drücken der Tasten, das Gewicht und das laute Klackern beim Zocken ist oftmals ein unvertrautes Gefühl. Die Quickfire TK habe ich für rund 90 Euro auf Amazon gekauft. Sie zählte damit zu den günstigeren Modellen auf dem Markt. Große Marken wie Razer oder Logitec haben ihre Produkte teilweise für mehr als 150 Euro angeboten. Trotz der anfänglichen Skepsis, holte ich mir die schließlich dieses schöne Stück Hardware von Amazon zu mir nach Hause. Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt das Feeling einer mechanischen Tastatur und war überrascht, wie leicht und wie wenig Eingewöhnungszeit ich für die mechanische Gaming Tastatur von CM Storm brauchte.

 

Makro-Tasten

Viele Hardwarehersteller werben mit Slogans wie bis zu 30 Makrotasten, individuell einstellbar. Ich denke mir nur WTF, für was brauche ich 30 Makro Tasten? Auch dadurch ist mir die Tastatur sehr ans Herz gewachsen. Wer diesen Casual-Luxus braucht bitte, aber wer wie ich das Beste aus der Performance herausholen möchte, sollte meiner Meinung nach auf diesen verzichten. Natürlich verwendet auch die Quickfire TK ein paar kleinere Makro-Funktionen wie das Verändern der Beleuchtung, das Skippen von Musik oder das Deaktivieren der Windows-Taste im Spiel. Funktionen wie auf Knopfdruck ein Spiel zu starten nutze sie nicht und das finde ich auch in Ordnung so. Wenige Funktionen sind meines Erachtens viel besser. Für den Casual-Gamer mit 1000 verschiedenen Steam-Games sind viele Makrotasten sicherlich nützlich. Für wettbewerbsorientierte Spieler ist meiner Meinung nach die Quickfire doch die bessere Wahl.

 

Beleuchtung

Die Beleuchtung für Sucht-Marathons ist vorhanden und wenn ich mal in den Sucht-Avatar-Zustand verfallen, möchte ich gerne auch mal Musik anmachen und die Tracks skippen. Finde gut, dass genau die Funktionen die mir wichtig sind, hier bei dieser Tastatur nutzbar sind. Zu viele Macro-Tasten führen nur dazu, dass man ingame versehentlich eine solche Taste drückt. Während die meisten wahrscheinlich 16,8 Millionen Farben in verschiedenen Intensitäten und spektakulären Effekten bevorzugen, mag ich an der mechanischen Gaming Tastatur von CM Storm vor allem die schlichte und einfache weiße Beleuchtung. Hier sind drei verschiedene Helligkeitsstufen möglich, was vollkommen ausreicht. Ein weiterer Pluspunkt ist also, die einfache Beleuchtung der Tastatur, auch wenn sie bloß in Weiß möglich ist.

 

Die kompakte Größe

Wer eine gewöhnliche mechanische Tastatur benutzt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Numpad mit nützlichen Funktionen zu schätzen wissen. Auch das Scrollen mit den Pfeiltasten ist sicherlich nicht mehr wegzudenken. Die Quickfire TK 1 verzichtet auf jeden dieser Tasten zwischen Numpad und Hauptteil der Tastatur. Sicherlich für den typischen Zocker ein großer Abschreckungsfaktor, den jeder Gamer allerdings nach wenigen Wochen zu schätzen lernen wird. Man muss sagen, dass alle Funktionen, die auch eine andere Gaming Tastatur hat, auch der mechanischen Gaming Tastatur von CM Storm zur Verfügung stehen. Der angesprochene Teil ist jedoch im Numpad verbaut. Dadurch schafft es die Tastatur kleiner zu sein, was einer ihrer größten Stärken ist und auch einer der Hauptgründe ist, wieso ich diese Tastatur so perfekt finde.

Auch wenn die Tastatur dadurch nur wenige Zentimeter einspart, wird sie vor allem für Lowsense-Spieler wie mich ein wichtiger Bestandteil in der Reihe meiner Gaming-Equipments. Der Clou an dieser Design-Entscheidung ist, dass Starcraft II-Spieler wie Polt, der eben von CoolerMaster gesponsert wurde, sehr wenig Platz auf Events haben. Sie sitzen an einem sehr engen Platz, mit einen kleinen Tisch und sehr dicht an ihrem Sitznachbarn. Diese wenigen Zentimeter, die die Tastatur schließlich einspart, sind dadurch ein nützlicher Vorteil. Wer also wie ich einen Struggle mit einem kleinen Schreibtisch hat und Lowsense Spieler ist, kann mit dieser mechanischen Tastatur tatsächlich einen Volltreffer landen. Ich zum Beispiel spiele mit 800 DPI und ingame 1.6-2 ingame Sense.

 

Fazit

Schlicht, simple, gutes Tasten-Feedback, geiler Schreib-Flow, weiße LED-Beleuchtung und eine geringe Größe, für mehr Platz für Mauspad und Maus. Für alle die auf unnötigen Luxus verzichten wollen und die beste Performance im Spiel erfahren möchten. Diese Features verpackt sie in einem geringen Preis, in wirklich hochwertiger Qualität. Ich lehne mich wirklich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich diese mechanische Tastatur als die beste Tastatur betitel, die ich jemals hatte und vermutlich noch haben werde. Ich erkenne wenig potenzial anderer Hersteller, dieses Meisterstück zu überbieten. Die Quickfire ist leider nicht mehr wirklich erhältlich, jedoch gibt es ein Nachfolger, der fast identisch zum Vorgänger ist.

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2 Kommentare

  1. Früher war ich ein großer Fan von CM-Tastaturen, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass sich die Tastaturen nicht mehr weiterentwickeln und sich alle stark ähneln. Darum bin ich mittlerweile zu einer anderen Marke gewechselt obwohl mir meine CM-Tastatur gut gefallen hat

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