Es gibt Gerüchte, dass Sony die Zusammenarbeit mit der dubiosen Beratungsfirma Sweet Baby Inc. beendet hat.
Dies berichtet ein Insider des YouTube-Kanals Gothic Therapy, der bereits in der Vergangenheit verifizierte Informationen zu anderen Projekten geteilt hat.
Laut seiner Aussage handelt es sich nicht um vereinzelte Entscheidungen, sondern um eine gänzliche Auflösung der Zusammenarbeit.
Eines der Projekte, das von dieser Entscheidung betroffen sein könnte, ist die Fortsetzung von God of War: Ragnarök.
Die Quelle gibt nicht an, ob es sich um einen DLC, ein Spin-off oder ein vollwertiges Spiel handelt, behauptet jedoch, dass das Projekt nach der Beteiligung von Sweet Baby Inc. eingestellt worden sein könnte.
In Ragnarök hatte das Unternehmen bereits Einfluss auf die Handlung genommen – etwa durch das Ersetzen mythologischer Figuren durch andere Ethnien und eine sanftere, nachdenklichere Darstellung von Kratos.
Sweet Baby Inc. war auch als Berater für Marvel’s Spider-Man 2 tätig, das zahlreiche Elemente enthielt, die sich mit Themen wie sozialer Gerechtigkeit, kultureller Identität und jugendlichen Beziehungen beschäftigten.
In einer Szene trat ein taubes, schwarzes Mädchen auf was in den Augen vieler eine umstrittene Entscheidung für ein Superheldenspiel darstellt.
Sollte sich die Information bestätigen, würde dies einen Wendepunkt markieren: Sony würde sich vermutlich von ideologisch geprägtem Storytelling abwenden und zu einem traditionelleren Ansatz zurückkehren, der auf Narration, Gameplay-Logik und künstlerischer Vision basiert.
Gerüchte über die Einstellung von Projekten unter Beteiligung von Sweet Baby Inc. könnten bedeuten, dass die Spieleindustrie endlich auf die Meinung des Publikums hört und beginnt, den Kurs zu korrigieren.
via: gamegpu