Minecraft hat den ersten Einblick in seinen bislang niedlichsten Content-Drop veröffentlich. Denn in diesem Dropo liegt der Fokus auf den überarbeiteten Baby-Mobs. Erstmals sind Babytiere nicht mehr nur verkleinerte Versionen ihrer erwachsenen Gegenstücke, sondern besitzen eigene Modelle, Texturen und Proportionen, die ihnen eine ganz eigene Identität verleihen. Auffällig sind unter anderem kleinere Augen (nur noch ein Pixel), rundere Körper und ein deutlich „plüschigerer“ Look.
Zum Start des Tests wurden acht Baby-Mob-Arten neu gestaltet: Wolfs, Kätzchen, Ferkel, Kälber, Lämmer, Küken, Baby-Ozelots und Baby-Kaninchen. Viele von ihnen verfügen nun über biomabhängige Varianten, etwa unterschiedliche Fellfarben oder Texturen je nach Klima. Besonders hervorgehoben werden die neuen Wolfspuppen-Varianten, die in verschiedenen Biomen gefunden und gezähmt werden können, sowie die neu gestalteten Küken, die je nach Temperaturzone variieren.
Neben dem visuellen Upgrade bringt das Update auch neue Soundeffekte: Kätzchen, Wolfspuppen und Ferkel haben jetzt eigens aufgenommene Laute, die nicht mehr einfach hochgepitchte Erwachsenensounds sind. Dafür wurden sogar echte Tiere aufgenommen, um den Geräuschen mehr Persönlichkeit und Authentizität zu verleihen.
Eine weitere wichtige Neuerung betrifft die Namensschilder: Diese lassen sich nun craften – aus Papier und einem Metallnugget. Damit wird es deutlich einfacher, seine Lieblingstiere zu benennen. Außerdem wurde die Spawn-Ei-Funktionalität in der Bedrock Edition erweitert, sodass sich – wie in Java – Babytiere direkt über erwachsene Mobs erzeugen lassen.
Der Drop befindet sich aktuell in der Testphase und kann über Java-Snapshots oder Bedrock-Beta/Preview ausprobiert werden. Weitere Baby-Mobs werden bereits angeteasert, was darauf hindeutet, dass dieser besonders charmante Content-Drop noch lange nicht abgeschlossen ist.
