Embracer Group plant weitere Zukäufe in naher Zukunft

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Die Aktie der Embracer Group (SE0009241706) hat durch Corona richtig an Fahrt aufgenommen und hat sich durch geschickte Zukäufe längst als global Player in der Gaming-Welt behauptet. Aktuell ist das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 13 Milliarden das größte Gaming-Unternehmen in Europa und hat damit sogar Ubisoft abgehängt. Vor allem im Jahr 2020 sind sie – wie bereits erwähnt – stark gewachsen und haben zahlreiche, namhafte Gaming-Studios gekauft. Und genau mit dieser Strategie soll es auch weiter gehen. Aktuell gehören zum Unternehmen aus Schweden Koch Media, THQ Nordic, Gearbox und Coffee Stain. Vor allem Coffee Stain – die Publisher hinter Valheim – hat mich sehr überrascht. Doch auch Grimlore Games, Black Forest Games, Fishlabs und Piranha Bytes zu den größten Arbeitgebern gehören zur Gruppe dazu. Erst vor wenigen Tagen wurden die Übernahmen von Massive Miniteam und Kaiko bekannt gegeben.

Laut gameswirtschaft, die sich auf  Aussagen vom Unternehmen berufen, haben zwischen Januar und März dieses Jahres bereits Gespräche mit über 150 Firmen aus der Gaming-Branche stattgefunden. Bei 20 dieser Unternehmen sollen sich sogar die Gespräche konkretisieren. Das schwedische Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2020 ein Gewinn von 100 Millionen Dollar und konnte vor allem dank dem Hype um Valheim wie auch Destroy all Humans einen beachtlichen Cash-Bestand aufbauen. Das Unternehmen hat 2 Milliarden Dollar zur Verfügung, die es für Zukäufe investieren kann.

Ich selbst bin leider nicht in diesem Unternehmen investiert, weil ich es schlichtweg nicht auf dem Schirm hatte. Ich selbst hoffe sehr, dass das Unternehmen mal eine kleine Korrektur erlebt, weil ich dann mit Sicherheit ein paar Aktien kaufen würde. Die Embracer Group ist in meinen Augen ein sehr solides Unternehmen, was in meinen Augen seine Stärke in dem Release von vielen Titeln gleichzeitig ist, die alle sehr gut bei den Gamern ankommen.

Leider finde ich keine aktuellen Zahlen bezüglich des PEG, weiß aber dank der Analyse von Aktien mit Kopf, dass das Unternehmen im Jahr 2020 ein PEG von 4,5 hatte. Das Unternehmen war also schon zu dieser Zeit überbewertet und ich denke, dass es noch immer Überbewertet ist. Ich denke, dass das Unternehmen langfristig eine sehr gute Investition bietet. Ich selbst bin indirekt, durch mein VanEck Gaming ETF im Unternehmen investiert und profitiere im Entferntesten ebenso von dem Wachstum.

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