Vicarious Visions wird von Activision zu Blizzard geschoben

Vicarious Visions Blizzard
© Vicarious Visions

Activision Blizzard sorgt bei seinen Fans dafür, dass sie sich sehr große Sorgen um ihre Lieblingsspiele machen müssen. Ist die Sorge berechtigt? Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass das Studio Vicarious Visions  – eine Tochter von Activision – ab sofort unter der Hand von Blizzard agieren wird. Wo genau liegt das Problem, was ein großer Teil der Blizzard-Community sieht?

Vicarious Visions ist eine Tochterfirma von Activision und entwickelte für sie Hits wie Skylanders, Crash Bandicoot oder die Tony Hawk-Skating-Games. Nun ist jedoch  bekannt geworden, dass das Studio nur noch für Blizzard-Projekte arbeiten wird. Blizzard war immer genau das Gegenteil von Activision, die – wie wir ja mittlerweile wissen – einen immer größeren Einfluss in der Firma gewinnen. Die Activision-Tochter aus New York ist nun also vollkommen in Blizzard integriert. Die Befürchtung liegt im Raum, dass die Fanbase nun nicht mehr so tolle Spiele wie dem Remake von Tony Hawk’s Pro Skater 1  und 2, welches erst in 2020 erschienen ist und sehr gute Resonanzen bekommen hat.

Ich bin der Meinung, dass die Suppe hier deutlich heißer gekocht wird, wie sie letztlich gegessen wird. Ich meine das Studio kann scheinbar sehr gute Spiele entwickeln und sie wissen auch, wie man gute Remakes zaubert. Was spricht also dagegen, wenn man dieses Talent nutzt, um zum Beispiel ein Diablo-Remake zu schaffen? Ich denke, dass der Schritt Vicarious von einer Activision zu einer Blizzard-Tochter umzufirmieren eher noch besser für den Fan ist, als wenn dieses talentierte Studio unter den Fängen von Activision schalten und walten zu lassen.

Blizzard braucht endlich wieder eine neue Identität und neue Spiele oder Remakes, die den Fans ein Stück vom alten Blizzard wiedergeben. Mit einem guten Diablo-Remake oder einem Warcraft III: Reforged, was nach und nach ausgebessert wird, wäre das sicherlich ein guter Zeitpunkt für Blizzard zu beweisen, dass Activision nicht alleine den Ton in diesem Konzern angibt.

 

 

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