Assassin’s Creed Shadows: Japanische Kultur für Woke-Agenda geopfert?

Ubisoft Woke
© gamerliebe

Ich habe das Thema in meinem letzten Artikel rund um den Release-Trailer von Assassin’s Creed Shadows zwar angerissen, aber das Thema hat dann doch größere Wellen geschlagen, weshalb ich auch noch ein paar ergänzende Worte beisteuern möchte. Denn die Wokeness rund um den Release ist doch schlimmer als gedacht.

Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich nicht derart gut geschichtlich bewandert bin und ich deshalb angenommen habe, dass es durchaus hätte sein können, dass es schwarze Samurai gegeben hat.

Doch ob es sie letztlich gegeben hat oder nicht, ändert nichts an der Tatsache, dass Ubisoft hier gezielt geschichtliche Fakten verdreht und damit einmal mehr die Woke-Agenda auf den Plan gerufen hat.

Auch wenn die Existenz des schwarzen Samurai mehr oder weniger bestätigt ist, war er alles andere als ein legendärer Samurai, sondern lediglich ein Sklave, der für das Tragen von Waffen und Ausrüstung zuständig war.

Ubisoft verdreht hier also gezielt historische Fakten. Hierbei handelt es sich nicht um einen Fall, der Interpretationsspielraum bietet, sondern um gezielte woke Propaganda. Das Schlimme daran ist, dass die Presse mitzieht und ebenso die Fakten verdreht.

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Die Ironie an der gesamten Debatte ist, dass man hiermit die japanische Kultur nicht nur beleidigt, sondern regelrecht durch den Dreck zieht. Nicht nur, dass für das World Building chinesische Baustile verwendet werden und damit Stereotypen bedient, sondern ebenso die Story auf Kosten der japanischen Community verändert werden.

Man möchte vermeintliche Minderheiten stärker in den Fokus bringen, um dann andere Minderheiten damit zu denunzieren. Ich weiß nicht, wie ihr dazu steht, aber für mich ist das der Inbegriff von Rassismus.

Anstatt dass man die Kulturen und Nationalitäten mit schönen Geschichten, tollen Spielen schmückt, greift man in die Geschichte ein und verändert diese und entwickelt einen Mischmasch. Niemand, wirklich niemand, würde sich über ein Assassin’s Creed-Spiel beschweren, in welchem man ein Indianer ist, durch die Steppen und Wüstenlandschaften läuft und sich gegen die weißen Amerikaner zur Wehr setzt.

Niemand hat sich über Mirage beschwert, in welchem man ein mittelalterliches Bagdad vorfindet, was nicht zerbombt ist, sondern die schönen und ästhetischen Seiten darstellt.

Ein weiterer Aufreger ist, dass zunächst der schwarze Samurai als historischer Fakt abgetan wurde und als sich mehr und mehr eine Gegenbewegung daraus ergeben hat, die diese falschen Aussagen widerlegt haben. Nun rudert das Woke-Narrativ zurück und sagt, dass Assassin’s Creed ja niemals historisch einhundert prozentig akkurat war und man sich demnach nicht um den schwarzen Protagonisten scheren soll.

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Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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