Aktuellen Spekulationen zufolge könnte Sony darüber nachdenken, einen eigenen PC-Launcher für PlayStation-Spiele zu veröffentlichen. Dieser würde vermutlich ein verpflichtendes Konto voraussetzen und könnte es dem Unternehmen ermöglichen, seine Titel unabhängig von Plattformen wie Steam zu vertreiben.
Insider gehen davon aus, dass Sony so die volle Kontrolle über Einnahmen behalten und gleichzeitig sein eigenes Ökosystem stärken könnte. Zudem wird gemutmaßt, dass bestimmte Spiele dadurch nicht mehr über konkurrierende Projekte oder Plattformen verfügbar wären.
Ein besonders spannender Punkt in den Gerüchten: Das kommende Wolverine-Spiel könnte angeblich eine zentrale Rolle in dieser Strategie spielen. Einige Quellen spekulieren sogar, dass eine PC-Version zeitgleich mit dem Konsolen-Release erscheinen könnte – allerdings möglicherweise exklusiv über den neuen Launcher.
Solche Überlegungen sind nicht ganz neu. Bereits seit Jahren kursieren Hinweise darauf, dass Sony intern an einem eigenen PC-Launcher arbeiten könnte. Eine frühere Quelle will sogar konkrete Entwicklungsansätze gesehen haben.
Parallel dazu gibt es Berichte, dass Sony bis spätestens September 2026 das bekannte „PSN“-Branding abschaffen könnte. Diese Änderung soll laut internen Informationen rein visueller Natur sein und keine technischen Auswirkungen auf bestehende Funktionen wie Multiplayer, Freundeslisten oder Trophäen haben. Ziel sei es offenbar, die wachsende Bandbreite digitaler Dienste unter einer einheitlicheren Markenstrategie zu bündeln.
Wie genau diese Pläne letztlich aussehen könnten – oder ob sie überhaupt umgesetzt werden – bleibt derzeit unklar. Offizielle Bestätigungen stehen noch aus. Vor allem, weil erst kürzlich die Meldung bekannt geworden ist, dass Sony wieder stärker auf Konsolenexklusivität setzen möchte und sich eher von der PC-Plattform zurückziehen könnte.
