Ninja erreicht 3 Millionen Follower auf Streaming-Portal Mixer.com

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© Ryanhadji / Ninja

Der US-Amerikanische Streaming-Star Tyler „Ninja“ Belvins hat nach acht Monaten einen Meilenstein auf der Streaming-Seite Mixer.com erreicht. Auf Twitter verkündet er stolz, dass er nun die drei Millionen Marke von Followern auf der Microsoft-Plattform geknackt hat. Ob das mit der Corona-Krise zu tun hat? Während es auf Twitch zu Rekorden kommt, hängt die Stimmung auf Mixer etwas durch. Es hat den Anschein, dass Mixer nicht im Ansatz an den Erfolg von Twitch anknüpfen kann und es sich bei der Streaming-Plattform um ein Millionengrab handelt.

Die Strategie bekannte Streamer von Twitch, Facebook und YouTube für die eigene gewinnen, scheint also nicht aufzugehen. Der Erfolg von Valorant und die Ankündigung von Shroud könnten allerdings ein Fünkchen von Hoffnung für das Portal aufkommen lassen. So hat Shroud angekündigt, dass er in Valorant voll durchstarten möchte. Das wird sicherlich viele FPS-Spieler helfen, sich beim ehemaligen Counter-Strike Global Offensive-Profi einige Tricks und Plays abzuschauen.

Ich sehe in Mixer eine gute Möglichkeit das alte Twitch zu werden. Viele Fans in der Szene sind sich einig, dass es auf Twitch sehr viele Sachen gibt, die einen einfach nur noch ankotzen. Nacktheit, Tierquälerei, Slots, ASMR, Just Chatting sind beispielsweise Kategorien, die mir und vielen anderen schon lange viel zu weit über eine Gaming-Plattform hinaus gehen.

Wenn Mixer es schafft sich rein auf Gaming zu fokussieren, könnten sie eine Chance haben. Allerdings sehe ich – auch wenn ich ein Fan von Konkurrenz bin – für Mixer schwarz. Ich sehe auf Mixer einen Weg für Microsoft ihre neusten Spiele zu promoten. Ohne viele Zuschauer wird das jedoch eher nicht von Erfolg gekrönt sein.

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