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    Home»Allgemein»Microsoft stellt seinen Streaming-Dienst Mixer ein – Facebook übernimmt
    MuSc122. Juni 20203 Min Lesezeit

    Microsoft stellt seinen Streaming-Dienst Mixer ein – Facebook übernimmt

    Facebook Gaming Mixer
    © Facebook Gaming
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    Es sollte ein ernster Konkurrent für Twitch und YouTube werden, weshalb sich Microsoft mit seinem eigenen Streaming-Dienst Mixer Hochkaräter wie Ninja und Shroud für ihre Plattform eingekauft haben.Verträge über mehrere Jahre und achtstellige Summen sollten es richten und man hat sich in der Szene viel von dieser Offensive versprochen. Doch der große Erfolg blieb leider aus. Während auf Twitch und YouTube die Zuschauerzahlen kontinuierlich stiegen und während der Corona-Zeit sogar Rekorde brachen, so verlor Mixer zu dieser Zeit sogar drastisch an Zuschauern.

    Mixer entwickelte sich zu einem Millionengrab, weshalb sich Microsoft nun dazu entschieden hat, den Streaming-Dienst einzustellen. Doch Microsoft zieht sich nicht komplett aus dem Streaming-Geschäft zurück. Der Konzern kooperiert in Zukunft mit Facebook und möchte ihren eigenen Game-Streaming-Service launchen. Damit soll es möglich sein, Spiele aus einer Cloud heraus zu streamen. Das hat den Vorteil, dass man selbst keinen Speicherplatz und keine Leistung mehr verbraucht. Diesen Service plant Microsoft für Smartphones, Tablets, die Konsole und auch PC.

    Laut Insider-Quellen, die vom Gaming-Journalisten Rod Breslau erwähnt wurden, soll Facebook das Doppelte an Ninja und Shroud zahlen, wie es Microsoft tat. Beide Stars lehnten jedoch das Angebot ab und Mixer kaufte sie aus dem Vertrag. Beide sind nun wieder Free Agents und dürfen dort streamen wo sie möchten. Ein großes Comeback zu Twitch sollte also keinen der beiden mehr im Weg stehen. Vor allem mit dem neuen Riot Titel Valorant können beide an ihre alten Zuschauer anknüpfen und noch einmal den Schritt in die Profiszene wagen.

     

    Sources: Facebook offered an insane offer at almost double for the original Mixer contracts of Ninja and Shroud but Loaded/Ninja/Shroud said no and forced Mixer to buy them out. Ninja made ~$30M from Mixer, and Shroud made ~$10M

    Ninja and Shroud are now free agents

    — Rod “4475 SR & Immortal peak” Breslau (@Slasher) June 22, 2020

     

    Oft wurde sich in der Szene über Ninja oder Shroud lustig gemacht, weil ihre Zuschauer durch den Wechsel auf Mixer stark eingebrochen sind. Dabei sollte man ihnen eher etwas Dankbarkeit entgegenbringen. Warum sollte man diesen beiden dafür dankbar sein, dass sie mit einem Deal vermutlich so viel verdient haben, wie manche in 100 Jahren fairer Arbeit nicht? Die Antwort ist einfach. Twitch ist ein Monopol in der Streaming-Landschaft und hat keine ernstzunehmende Konkurrenz.

    Microsoft hat den Versuch unternommen das zu ändern und bekanntlich ist es so, dass Konkurrenz die Märkte belebt und für die Konsumenten dabei der größte Profit bei herumspringt. Ich denke, dass Mixer und Shroud es am wenigsten nötig hatten, einen solchen Deal zu unterschreiben. Ninja wie auch Shroud waren schon vor ihrem Wechsel zu Mixer Millionäre und wären sie auf Twitch geblieben, hätten sie vermutlich ein ähnliches Gehalt wie das beim Mixer-Deal heraus gehabt. Diese beiden haben Pioniergeist bewiesen und sind ein Risiko eingegangen, um den generellen Gaming-Streaming-Markt zu vergrößern. Damit waren sie nicht erfolgreich. Das hat kein Hohn verdient, sondern Respekt.

    Ich bin sehr gespannt, ob Microsoft mit ihrer Google-Stadia-Konkurrenz an größere Erfolge anknüpfen kann. Das Xbox Cloud Gaming könnte das Spielerlebnis verändern und in eine neue Richtung lenken.

     

    Quellen:

    Theverge.com

     

    Microsoft Streaming
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    Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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