Destiny-Studio Bungie und Activision-Blizzard gehen getrennte Wege

Destiny
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Während sich die Märkte an der Börse wieder erholen, scheint Activision-Blizzard nicht von seinen negativen Schlagzeilen weg zu kommen und mir wird wieder einmal mehr klar, dass Activision im Haus ab sofort die Hosen an hat. Nachdem etliche Mitarbeiter wegrationalisiert wurden, Mike Morhaime wohl endgültig das Unternehmen verlassen hat, die Finanzchefin entlassen wurde und Spencer Neumann zu Netflix gewechselt ist und sich auch ein paar Posten innerhalb des Unternehmens geändert haben, kommt nun eine Nachricht, die Investoren besonders stutzig macht. Denn ab sofort gehört das Franchise Destiny nicht mehr zur Activision-Blizzard-Familie.

Aktuell scheint Activision-Blizzard auf einem Rationalisierungs-Trip zu sein. Erst legen sie die gesamte Heroes of the Storm-Szene lahm, weil sie nicht lukrativ genug ist, dann entlassen sie haufenweise Mitarbeiter und weiterhin verkaufen sie weniger lukrative Titel aus ihrem Portfolio. In meinen Augen wäre aktuell ein sehr guter Zeitpunkt zum Investieren. Fairerweise muss gesagt werden, dass Destiny ein großer Flop im letzten Jahr war. Ich denke, dass in Destiny sehr viel Potential steckt, was jedoch durch die Politik von Activision nicht genutzt werden kann. In meinen Augen ist Blizzard ein zu großer Player, als dass es stark abschmieren könnte. Titel wie Candy-Crush, Overwatch, Warcraft und Call of Duty sind einfach zu gefragt am Markt.

Zwar hätte ich mir gewünscht, dass Blizzard und Bungie eine Einigung finden, allerdings scheint sich das Unternehmen – wie auch angekündigt – das Produzieren toller Spiele zu fokussieren. Für Destiny scheint dort kein Platz und somit werden Kosten gespart und in neue Spiele reinvestiert. Doch was plant Blizzard? Ein Battle Royal? Ein neues MMORPG? Man darf gespannt sein.

Das Entwicklerstudio hinter Destiny ist auf jeden Fall positiv gestimmt und hat klar gemacht, dass die Fans in Zukunft etwas großartiges erwarten können. Sollte Destiny den Absprung aus der Krise schaffen, so wäre das ein ziemlich herber Schlag in das Gesicht von Blizzard.

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