Das Jahr 2026 hat gerade erst begonnen und noch bevor der Dritte Monat angebrochen ist, erlebt die Branche ein regelrechtes Beben in Puncto Entlassungen, Schließung und Rücktritten. Alleine in der letzten Woche gab es mehrere große Meldungen, die signalisieren, dass dieses Jahr sicherlich kein einfaches für die Gaming-Welt sein wird.
Besonders hart traf es in diesem Jahr bereits Ubisoft. Das lang erwartete Prince of Persia Remake wurde gemeinsam mit fünf weiteren Projekten eingestellt. Gleichzeitig wurden die Standorte in Stockholm und Halifax vollständig geschlossen, während am Standort Toronto rund 8 Prozent der Belegschaft entlassen wurden. Die Einschnitte unterstreichen den anhaltenden Spardruck in der Branche.
Auch andere Studios blieben nicht verschont. Sony schloss das renommierte Studio Bluepoint Games, während Berichte über die Schließung eines weiteren großen PlayStation-Studios die Runde machten. Midsummer Studios wurde ebenfalls dichtgemacht. Besonders drastisch: Das Studio Highguard entließ den Großteil seines Teams nur zwei Wochen nach Veröffentlichung seines Spiels.
Bei Microsoft-Tochter Xbox kam es zu einem historischen Umbruch: Langjähriger Chef Phil Spencer trat zurück, ebenso wie Sarah Bond, die Präsidentin von Xbox. Ein neuer CEO übernimmt – Berichten zufolge mit einer klaren Affinität zu Generativer KI. Beobachter erwarten strategische Neuausrichtungen im Gaming-Portfolio.
Auch Nintendo geriet in die Kritik: Das Unternehmen verkauft ein 22 Jahre altes Game-Boy-Advance-ROM erneut für 20 US-Dollar – ein Schritt, der in der Community kontrovers diskutiert wird.
Eine positive Nachricht kam hingegen von Valve: Das Unternehmen konnte sich in einem Rechtsstreit mit der Rothschild-Familie vor Gericht durchsetzen – ein bedeutender Erfolg für den Plattformbetreiber.
All diese Ereignisse zeichnen das Bild einer Branche im Umbruch. Kostendruck, strategische Neuausrichtungen und technologische Veränderungen – insbesondere rund um Künstliche Intelligenz – prägen das Jahr 2026 schon jetzt maßgeblich.
