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    Home»Reviews»Cult of the Lamb im Test – Die süße, düstere Roguelike-Farm-Simulation
    MuSc116. August 20225 Mins Read

    Cult of the Lamb im Test – Die süße, düstere Roguelike-Farm-Simulation

    Cult of the lamb test
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    Cult of the Lamb ist mir etliche Male auf den sozialen Medien durch die Timeline gespült worden und hat mich sehr neugierig gemacht, nachdem ich mich ein wenig mit dem Spiel befasst habe. Schon jetzt habe ich mir ein Urteil über dieses tolle Indie-Spiel gebildet und bringe es hiermit zu Papier. Was ich getrost sagen kann ist, dass in dem Spiel definitiv mehr steckt, als man ursprünglich annehmen mag. Wir spielen ein kleines Opferlamm, welches dem Tod entgangen ist, um eine Prophezeiung zu erfüllen. Doch bevor das Spiel richtig beginnt, wird man in die umfangreiche Story des Spiels eingeführt. Hierbei wird man zunächst auf einem Opferaltar, den vier großen Gottheiten vorgeführt. Die Götter erklären einem, dass man geopfert werden muss, damit „Er“ in Ketten bleibt. Mit unserer Tötung beginnt schließlich unsere umfangreiche Geschichte.

    Statt im Jenseits zu landen, wie es durch unserer Opferung eigentlich hätte passieren müssen, landen wir bei der Gottheit, die einfach nur „Jener der Wartet“ genannt wird. Dieser schenkt uns großzügiger Weise ein neues Leben, wenn wir dafür seinen Preis bezahlen. Wir erhalten die Krone der Gottheit und unser Abenteuer beginnt.

    © Screenshot

    Mit einer beeindruckenden Showeinlage erwachen wir wieder zum Leben, begegnen ein paar Ketzern und können schließlich vom Altar fliehen. Direkt positiv fällt die einfache Steuerung auf. Das Spiel empfiehlt, es mit einem Controller zu zocken und diese Empfehlung kann ich definitiv weitergeben. Durch die Controller-Steuerung ist es möglich deutlich mehr Bewegungsfreiraum in den Kämpfen zu gewinnen und generell ist das Spielerlebnis deutlich smoother.

    Nach unserer Flucht aus dem Wald werden wir zu einer verlassenen Ruine mithilfe eines Pentagramms auf dem Boden teleportier. Uns wird im Anschluss eine Ruine geschenkt, die in Zukunft als unser Kultgelände fungiert. Diese können wir nach belieben anpassen und dafür sorgen, dass unsere Bewohner dort gerne leben. Unsere Anhänger erfüllen wichtige Aufgaben wie etwa Holz hacken, Steine sammeln oder uns anzubeten. Dabei wird entweder der Kult oder wir selbst verstärkt.

    Wie bei Sapiens ist es auch hier wieder wichtig, dass es den Mitgliedern in unserer Gemeinschaft gut geht und genau hierbei spielt der Glaube eine sehr große Rolle. Folgens Predigen wird der Glaube oben gehalten, sonst rebelliert die eigene Anhängerschaft. Die Bewohner benötigen Essen, einen Schlafplatz und ein sauberes Umfeld. Anfangs verrichten die Anhänger ihr Geschäft noch sehr amüsant in den Büschen, welche wiederum gesäubert werden müssen. Aber auch Leichen müssen beseitigt werden, damit die eigenen Bewohner nicht krank werden.

    © Screenshot

    Doch bis hier hin, war es bloß das Tutorial, welches man vor lauter Freude beim Spielen vergessen hat. Wenn man dieses abgeschlossen hat, lädt uns die Ratte mit Namen Rattau in ihre kleine Hütte ein, wo sie mit uns ein Würfelspiel als Zeitvertreib beschreitet. Zunächst lässt uns die Ratte gewinnen, doch sobald es um Geld geht, wird er plötzlich sehr eifrig.

    Doch wer wirklich einen tollen Zeitvertreib im Spiel sucht, wird ihn mithilfe der Verwaltung seines Okkultes finden. Minispiele, Kochen, Aufräumen, Fischen, Sammeln von Pilzen oder das Anbauen von Nahrung der eigenen Mitglieder – es gibt immer viel zu tun und macht unfassbar viel Laune und bringt Befriedigung. Jeder der Stardew Valley gespielt hat, wird hier Erfüllung finden.

    Leider oder vielleicht auch glücklicherweise geht es nicht immer so friedlich zu. Denn damit der Kult wachsen kann, muss man zwangsläufig den Kampf suchen. Ein Kreuzzug sieht immer anders aus und hierbei variieren Monster, Waffen und Kartenabschnitte. Als Waffe stehen einem beispielsweise Dolche, Äxte, Klauen oder Breitschwerter. Bei den Kreuzzügen ist auch möglich besonderen Loot zu finden, welcher dich selbst aufbessert.

    Natürlich sind Gold, Ressourcen und Upgrades schmackhaft, doch noch besser ist ein neuer Anhänger für unseren Kult. Diese gewinnt man vor allem dadurch, wenn man sie vor dem Opfern rettet. Möglich ist es aber auch jemanden vor einer riesigen Spinne zu beschützen oder dem Besiegen von Minibossen. Wichtig ist, dass man nur neue Anhänger rekrutieren sollte, wenn man dies auch bewerkstelligen kann. Wie ich bereits erwähnte wollen diese ernährt werden und könnten eine Rebellion anzetteln, wenn sie es nicht werden. Man muss also selbst abwägen, wann man sich neue Bewohner leisten kann und wann man neue Skills für Gebäude benötigt. Hierbei steht einem ein Skilltree zur Verfügung und der Spieler kann sich entscheiden ob er seine Skills lieber für Dekorationsgebäude oder Nutzgebäude verwenden möchte. Aber auch viele weitere tolle Möglichkeiten hat der Skilltree im Angebot. Skills kann man mithilfe von Glauben erhalten. So kann man also nicht nur sich selbst leveln, sondern auch diverse weitere Dinge, wie sein Kultgelände, seine eigene Krone, seine Anhänger oder die Kultregeln. Dies dient dem Zweck, die vier Gottheiten zu besiegen, welche die Ketten bewachen, die „Jenen, der Wartet“ in seinem Gefängnis halten.

    Fazit

    Mein Fazit zum Spiel ist schnell formuliert: Cult of the Lamb ist in meinen Augen ein Meisterwerk auf vielerlei Ebenen. Das Spiel überzeugt mit einem düsteren Setting, was aber gleichzeitig kitschig und doch so fröhlich daherkommt. Auch eine gesunde Portion von Humor ist vorhanden. Die Gestaltung vom Spiel spricht jeden Indie-Fan direkt an. Vor allem aber bietet das Spiel Stardew Valley Vibes, mit einer idealen Mischung von Sims, Citybuildern und einer Brise Binding of Isaac. Aber auch die Story spricht für sich und ist deutlich besser, wie man am Anfang annimmt. Doch bei Cult of the Lamb hat man deutlich mehr Individualisierungsmöglichkeiten und Freiheiten, die man ausspielen kann. So ist es beispielsweise möglich, seine Bevölkerung mit Skins auszustatten, die ein süßes Tierchen abbilden. Mit 23 Euro ist das Spiel zwar etwas teurer als andere Indie-Spiele, aber das Spiel ist jeden Cent wert!
    Cult of the Lamb auf Steam ansehen
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    Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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