Twitch-Streamer verlangt von seinem Cutter 24h durchzuarbeiten – Shitstorm!

Amar Twitch
© Amar/YouTube

Die negativen Handlungen und Aussagen deutscher Twitch-Streamer wollen einfach nicht abreißen. Auch wenn das Jahr langsam dem Ende zugeht und das Fest der Liebe quasi schon vor der Türe steht, scheint das kein Grund für die Content Creator zu sein, kritische Aussagen zu treffen. Im neusten Clip – der aktuell auf X die Runde macht – stellt der Streamer Amar seinen Cutter öffentlich bloß und beschwert sich über die mangelnde Qualität des letzten Videos von ihm.

Dabei fallen die Argumente von Amar sehr schwach aus und so behauptet er, dass er ja auch selbst schon 18-Stunden-Schichten in einem normalen Job schieben musste und für diese Arbeit lediglich mit 500 Euro entlohnt wurde. Amar weiß also wie es ist unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten, wendet diese Voraussetzungen aber nun bei seinem eigenen Cutter und Mitarbeiter an.

Dabei muss man neutraler weise auch berücksichtigen, dass niemand den genauen Vertrag kennt und ob überhaupt einer vorliegt. Unter welchem Stress der Cutter Drexler also wirklich arbeiten muss und wie viel Geld er für seine Arbeit von Amar bekommt, weiß also ein Außenstehender nicht.

Das Schneiden von Videos ist sicherlich kein Hexenwerk und es ist verhältnismäßig einfach es sich beizubringen. Die Steigerung, die man aber dann wiederum hinlegen muss, um hochwertige und regelmäßige Inhalte zu bringen, kann man nicht einfach so erlernen. Deshalb halte ich einen guten Cutter für wichtig und nur schwer ersetzbar, was ein hohes Entgelt rechtfertigen würde.

Ich bin der Meinung, dass wenn es vertragliche Probleme gibt oder eine Partei seine Leistung nicht ordnungsmäßig erfüllt, damit nicht in die Öffentlichkeit gegangen werden sollte. Meiner Meinung nach hört man deutlich, wie nervös Drexler mit Amar redet und hier vor einem großen Publikum förmlich durch den Kakao gezogen wird. Aus Arbeitsverhältnis-Sicht mag Amar möglicherweise recht haben mit seiner Kritik an der Arbeit, die der Cutter abgeliefert hat, menschlich gesehen ist Amar hier aber deutlich ins Fettnäpfchen getreten.

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Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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