Die ersten Kritiken zu Zach Creggers neuer „Resident Evil“-Verfilmung sind da und fallen überwiegend positiv aus. Kurz vor dem Kinostart am 18. September 2026 erreicht der Horrorfilm bei Rotten Tomatoes zunächst 98 Prozent positive Kritiken. Auch bei Metacritic bewegt sich der Film zum Start im Bereich von knapp 80 Punkten. Da weitere Rezensionen hinzukommen, können sich die Werte allerdings noch verändern.
Damit zeichnet sich für die Videospielverfilmung ein bemerkenswert starker Kritikerstart ab. Unter anderem vergaben Polygon 91 von 100 Punkten, The Hollywood Reporter 90 Punkte, TheWrap 85 Punkte und IGN 80 Punkte. Andere Medien wie Empire und Time Out zeigten sich mit jeweils 60 Punkten zurückhaltender.
Keine direkte Adaption der Spiele
Regisseur Zach Cregger, bekannt durch „Barbarian“ und „Weapons“, erzählt keine bekannte Geschichte aus den Spielen nach. Stattdessen folgt der Film dem medizinischen Kurier Bryan, gespielt von Austin Abrams, der während einer Lieferung nach Raccoon City mitten in einen Virusausbruch gerät. Bekannte Figuren aus den Spielen stehen entsprechend nicht im Mittelpunkt.
Trotz der eigenständigen Handlung soll sich der Film stark am Spielgefühl der Reihe orientieren. Mehrere Kritiken heben Elemente wie begrenzte Munition, den Kampf ums Überleben, Anspielungen auf die Spiele und das Gefühl hervor, sich durch ein klassisches Survival-Horror-Szenario zu bewegen. IndieWire beschreibt den Film beispielsweise als Adaption, die besonders gut einfängt, wie es sich anfühlt, „Resident Evil“ zu spielen.
Viel Gore, Monster und schwarzer Humor
Auch beim Horror scheint Cregger deutlich aufzudrehen. Die ersten Rezensionen berichten von viel Blut und Gore, kreativen Kreaturendesigns und Body-Horror, der teilweise an John Carpenters „The Thing“ erinnert. Gleichzeitig verbindet der Film seine Horrorszenen immer wieder mit schwarzem Humor. Hauptdarsteller Austin Abrams erhält für seine Darstellung ebenfalls viel Lob.
Gerade der Humor gehört allerdings auch zu den Kritikpunkten. Einige Rezensenten empfinden den Film stellenweise als zu albern oder weniger gruselig als erhofft. Zudem wird vereinzelt ein schwächeres letztes Drittel beziehungsweise ein Nachlassen gegenüber der stärkeren ersten Filmhälfte bemängelt.
Insgesamt fällt das erste Presseecho dennoch ausgesprochen positiv aus. Vor allem die Mischung aus Survival-Horror, schwarzem Humor und zahlreichen Elementen der Spiele scheint bei vielen Kritikern gut anzukommen. „Resident Evil“ startet am 18. September 2026 in den Kinos.
