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    Home»Reviews»MCHOSE A7 V2 Ultra Review: Die beste Wireless Gaming Maus
    MuSc130. Mai 20267 Min Lesezeit

    MCHOSE A7 V2 Ultra Review: Die beste Wireless Gaming Maus

    MCHOSE A7 V2 Pro Ultra Review
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    Wer mich kennt, weiß, dass ich bei Wireless-Gaming-Mäusen lange Zeit eher skeptisch war. Jahrelang habe ich ausschließlich kabelgebundene Modelle genutzt, da ich Funkverbindungen oft mit höherer Latenz, kürzerer Akkulaufzeit und verschiedenen Kompromissen verbunden habe. Entsprechend groß war meine Skepsis, als ich die MCHOSE A7 V2 Ultra zum ersten Mal in den Händen hielt.

    Hinzu kommt, dass MCHOSE in Deutschland noch längst nicht den Bekanntheitsgrad von Logitech, Razer oder SteelSeries besitzt. Rund 60 Euro für eine Gaming-Maus eines vergleichsweise unbekannten Herstellers wirken daher zunächst alles andere als günstig.

    Nach mehreren Wochen Nutzung hat sich meine Meinung jedoch deutlich geändert. Die MCHOSE A7 V2 Ultra bietet eine Ausstattung, die man häufig erst in deutlich höheren Preisregionen findet. Gleichzeitig überzeugt sie mit einer starken Akkulaufzeit, einer zuverlässigen Funkverbindung und einem hohen Bedienkomfort.

    In diesem Testbericht teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit der Maus und zeige, für wen sich der Kauf* wirklich lohnt.

    Lieferumfang

    Bereits beim Auspacken hinterlässt die MCHOSE A7 V2 Ultra einen positiven Eindruck. Neben der Maus selbst legt MCHOSE ein geflochtenes USB-C-Kabel, eine kleine Anleitung, den notwendigen 2,4-GHz-Empfänger sowie passende Grip Tapes bei.

    Besonders die mitgelieferten Tapes sind ein kleines Highlight für mich. Viele Hersteller bieten diese lediglich als separates Zubehör an. Wer zusätzlichen Halt bevorzugt oder bei längeren Gaming-Marathons zu schwitzigen Händen neigt, kann die Maus dadurch individuell anpassen.

    Auch das hochwertige USB-C-Kabel wirkt durch die Ummantelung robust und flexibel zugleich. Praktisch ist zudem, dass sich die Maus während des Ladevorgangs problemlos weiterverwenden lässt.

    Insgesamt fällt der Lieferumfang zwar nicht überladen aus, enthält aber alles, was für den sofortigen Einsatz benötigt wird.

    MCHOSE A7 V2 Ultra LieferumfangDesign, Gewicht & Komfort

    Das Erste, was bei der MCHOSE A7 V2 Ultra auffällt, ist ihr Gewicht. Mit lediglich 59 Gramm gehört sie zu den leichteren Wireless Gaming-Mäusen auf dem Markt. Bereits nach wenigen Minuten merkt man, wie angenehm sich die Maus dadurch bewegen lässt.

    Gerade wenn man viele Stunden am PC verbringt, macht sich das bemerkbar. Die Maus wirkt deutlich weniger ermüdend als viele schwerere Modelle und bleibt auch nach längerer Nutzung angenehm komfortabel.

    Besonders positiv überrascht hat mich dabei die Verarbeitung. Trotz des geringen Gewichts fühlt sich die Maus keineswegs billig an. Das Gehäuse wirkt stabil und hochwertig. Selbst bei etwas stärkerem Druck konnte ich weder Knarzgeräusche noch störende Verwindungen feststellen.

    MCHOSE A7 V2 UltraOptisch verfolgt MCHOSE einen eher minimalistischen Ansatz. Statt auf auffällige RGB-Effekte setzt der Hersteller auf ein schlichtes und modernes Design.

    Persönlich gefällt mir dieser Ansatz sehr gut, da die Maus dadurch auch auf einem Arbeitsplatz oder in einem schlichteren Setup nicht fehl am Platz wirkt.

    Der Verzicht auf RGB-Beleuchtung hat zudem einen praktischen Nebeneffekt: Der Akku wird nicht unnötig belastet.

    Auch die Tasten hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Die Haupttasten verfügen über einen klar definierten Druckpunkt und reagieren zuverlässig auf Eingaben. Gleiches gilt für die Seitentasten, die gut erreichbar sind und sich sauber betätigen lassen.

    Das Mausrad rastet angenehm ein und bietet genau den richtigen Widerstand. Dadurch eignet es sich sowohl für präzises Scrollen im Alltag als auch für den Einsatz in Spielen.

    Die Form der Maus richtet sich vor allem an Claw Grip-Spieler. Durch den etwas höheren Buckel und die kompakte Bauweise liegt die Maus besonders gut in kleinen bis mittelgroßen Händen. Nutzer mit sehr großen Händen könnten hingegen etwas mehr Auflagefläche vermissen.

    MCHOSE A7 V2 Ultra Claw GripIch selbst habe eher kleine Hände und hatte in der Vergangenheit bereits deutlich kompaktere Mäuse im Einsatz, bei denen mich die Größe tatsächlich gestört hat. Die MCHOSE A7 V2 Ultra trifft für meinen Geschmack einen sehr gelungenen Mittelweg. Zwar dürfte sie für mich gerne noch ein kleines Stück größer ausfallen, insgesamt empfinde ich ihre Abmessungen jedoch als sehr angenehm.

    Auch die Oberfläche konnte mich überzeugen. Selbst ohne zusätzliche Grip-Tapes bietet sie ausreichend Halt und bleibt auch bei längerer Nutzung angenehm griffig.

    Abgerundet wird der positive Eindruck durch die hochwertigen Mausfüße, die ein besonders leichtgängiges Gleiten über das Mauspad ermöglichen.

    Konnektivität, Präzision & Akkulaufzeit

    Einer der größten Gründe für meine anfängliche Skepsis gegenüber Wireless-Mäusen war immer die Funkverbindung. Genau hier konnte mich die MCHOSE A7 V2 Ultra jedoch positiv überraschen.

    Die Maus unterstützt Bluetooth, 2,4-GHz-Funk und die Nutzung per USB-C-Kabel. Dadurch lässt sie sich flexibel an unterschiedlichsten Geräten verwenden.

    Während meines gesamten Testzeitraums kam es weder zu Verbindungsabbrüchen noch zu spürbaren Verzögerungen. Die Verbindung arbeitete jederzeit stabil und zuverlässig.

    Besonders interessant war für mich die Nutzung in schnellen Shootern (Overwatch) und RTS wie StarCraft. Gerade hier merkt man normalerweise sehr schnell, wenn eine Maus Schwächen bei der Signalübertragung oder Sensorleistung besitzt. Bei der A7 V2 Ultra war davon nichts zu spüren.

    MCHOSE A7 V2 Ultra Sensor und FüßeDer Sensor arbeitet äußerst präzise und setzt Bewegungen zuverlässig um. Schnelle Flicks, hektische Richtungswechsel oder präzise Korrekturen gelangen jederzeit problemlos.

    Ebenso bei alltäglichen Aufgaben wie Browsing, Bildbearbeitung oder Office-Arbeiten hinterließ die Maus einen hervorragenden Eindruck.

    Die hohe Polling-Rate von bis zu 8.000 Hz sorgt zusätzlich für eine extrem schnelle Übertragung der Eingaben. Zwar werden nicht alle Nutzer den Unterschied unmittelbar wahrnehmen, doch gerade ambitionierte Spieler profitieren von der hohen Reaktionsgeschwindigkeit.

    Besonders beeindruckt hat mich die Akkulaufzeit. Als ich die Software installierte, nutzte ich die Maus bereits seit einem Monat. Nach rund zwölf weiteren Tagen regelmäßiger Nutzung zeigte die Software noch immer etwa 50 Prozent Akkuladung an.

    Damit hat die Maus meine Erwartungen deutlich übertroffen. Praktisch ist außerdem, dass sich die Maus während des Ladevorgangs problemlos weiterverwenden lässt. Sollte der Akku also doch einmal zur Neige gehen, entstehen keine längeren Unterbrechungen.

    Software & Einstellungsmöglichkeiten

    Viele Gaming-Mäuse bieten heutzutage Softwarelösungen an. Oft wirken diese jedoch überladen oder unnötig kompliziert. Die MCHOSE HUB Software gehört erfreulicherweise nicht dazu.

    Bereits ohne Installation zusätzlicher Treiber lässt sich die Maus problemlos nutzen. Wer allerdings mehr aus ihr herausholen möchte, findet in der Software zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten.

    MCHOSE Hub Software Die Benutzeroberfläche wirkt aufgeräumt und verständlich. Auch Nutzer, die bislang wenig Erfahrung mit Gaming-Maus-Software gesammelt haben, sollten sich schnell zurechtfinden.

    Anpassen lassen sich unter anderem:

    • DPI-Profile
    • Tastenbelegungen
    • Makros
    • Polling-Rate
    • Lift-Off-Distance
    • Doppelklick-Empfindlichkeit
    • X- und Y-Achsen getrennt
    • automatische Profilwechsel

    Besonders praktisch sind die verschiedenen Leistungsmodi. Während der Performance-Modus auf eine möglichst lange Akkulaufzeit ausgelegt ist, richtet sich der Esport-Modus stärker an kompetitive Spieler. Der Supermodus holt schließlich das Maximum aus der Hardware heraus, geht dafür aber zulasten der Akkulaufzeit.

    Genau solche Funktionen erwartet man normalerweise eher von deutlich teureren Modellen etablierter Premiumhersteller.

    Preis-Leistungs-Verhältnis & Konkurrenz

    Der vielleicht größte Pluspunkt der MCHOSE A7 V2 Ultra ist ihr Preis-Leistungs-Verhältnis. Rund 60 Euro wirken zunächst nicht günstig. Betrachtet man jedoch die Ausstattung genauer, relativiert sich dieser Eindruck sehr schnell.

    Eine 8.000-Hz-Polling-Rate, ein modernes Sensorsystem, Triple-Mode-Konnektivität, umfangreiche Softwarefunktionen und ein Gewicht von lediglich 59 Gramm findet man häufig erst bei deutlich teureren Modellen.

    Vergleicht man die Ausstattung mit bekannten Premium-Mäusen von Logitech oder Razer, wird schnell deutlich, wie konkurrenzfähig die MCHOSE inzwischen geworden ist.

    Natürlich profitieren die großen Hersteller weiterhin von ihrer Markenbekanntheit, einem größeren Support-Netzwerk und einer längeren Marktpräsenz.

    Rein aus Sicht der gebotenen Ausstattung muss sich die A7 V2 Ultra jedoch keineswegs verstecken.

    Fazit

    Die MCHOSE A7 V2 Ultra hat mich überrascht und das nicht deutlich positiver, als ich ursprünglich erwartet hätte, sondern sie hat meine Meinung über Wireless Gaming-Periphiere vollkommen verändert.

    Vor dem Test war ich gegenüber Wireless Gaming-Mäusen eher zurückhaltend eingestellt. Nach mehreren Wochen Nutzung kann ich jedoch sagen, dass die Maus viele meiner Vorurteile ausgeräumt hat.

    MCHOSE A7 V2 Ultra Review und mein FazitBesonders überzeugen konnten mich das geringe Gewicht, die hochwertige Verarbeitung, die zuverlässige Funkverbindung, die starke Akkulaufzeit sowie die umfangreiche Software.

    Hinzu kommt ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das aktuell nur schwer zu schlagen ist. Wer eine moderne Wireless-Gaming-Maus sucht und nicht ausschließlich auf bekannte Marken fixiert ist, sollte die MCHOSE A7 V2 Ultra definitiv in die engere Auswahl nehmen. Mein MCHOSE A7 V2 Ultra Review hat gezeigt, dass man heutzutage nicht zwangsläufig zu Logitech, Razer oder SteelSeries greifen muss, um eine technisch hervorragend ausgestattete Wireless-Gaming-Maus zu erhalten.

    Die einzige Design-Entscheidung, die ich etwas kritisch sehe, ist der Verzicht auf eine RGB-Beleuchtung. Diese bleibt den Ultra+- und Pro+-Varianten vorbehalten. Persönlich hätte ich mir gewünscht, dass MCHOSE die Beleuchtung grundsätzlich integriert und die Entscheidung dem Nutzer überlässt. Wer keine RGB-Effekte nutzen möchte, könnte diese schließlich jederzeit über die Software deaktivieren.

    Trotzdem sollte dieser Punkt nicht überbewertet werden. Wer großen Wert auf eine RGB-Beleuchtung legt, sollte direkt zur Pro+- oder Ultra+-Variante greifen. Wer hingegen eine schlichte Maus bevorzugt oder auf maximale Akkulaufzeit setzt, wird den Verzicht auf zusätzliche Beleuchtung vermutlich sogar begrüßen. Insgesamt hat sich die Maus als überraschend starke Alternative zu deutlich teureren Konkurrenzprodukten erwiesen.

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    Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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