Seit fast drei Jahrzehnten stellen sich Fans weltweit dieselbe Frage: Was ist das One Piece? Nun hat Serienschöpfer Eiichiro Oda das wohl größte Geheimnis der Anime-Geschichte buchstäblich im Ozean versenkt.
In einem speziellen Video auf dem offiziellen YouTube-Kanal zu One Piece ist zu sehen, wie Oda die Antwort auf die alles entscheidende Frage eigenhändig auf ein Blatt Papier schreibt. Dieses Blatt wird sorgfältig herausgerissen, mehrfach gefaltet und in eine kleine Schatztruhe gelegt. Anschließend verschließt man die Truhe, versiegelt sie in einer druckresistenten Glaskugel – und versenkt sie im Meer.
Das Geheimnis ruht nun in 651 Metern Tiefe an einem nicht näher genannten Ort. Dort bleibt es unzugänglich für die Öffentlichkeit – und selbst für die gewieftesten Piraten dieser Welt.
Ein Mysterium seit 1997
Die Manga-Reihe startete 1997 und begleitet Monkey D. Luffy auf seiner Reise über die Grand Line. Sein Ziel: der legendäre Schatz, den Gol D. Roger hinterlassen hat … das sagenumwobene One Piece.
Über fast 30 Jahre hinweg hat Oda konsequent geschwiegen, wenn es um die wahre Natur dieses Schatzes geht. Zwar bestätigte er in der Vergangenheit, dass es sich um einen realen, greifbaren Schatz handelt und nicht bloß um symbolische Werte wie Freundschaft. Doch konkrete Details? Fehlanzeige.
Gerade dieses Schweigen hat das One Piece zu einem der größten ungelösten Rätsel der modernen Popkultur gemacht. Unzählige Theorien, angebliche Leaks und Spekulationen kursieren seit Jahren – doch keine davon konnte die Wahrheit ans Licht bringen.
Enthüllung erst nach dem Finale
Wann genau die Serie endet, ist weiterhin unklar. Oda erklärte mehrfach, dass sich der Manga in seiner „Final Saga“ befinde, doch ein konkretes Abschlussdatum gibt es nicht. Auch die Anime-Adaption von Toei Animation läuft weiterhin ohne angekündigtes Finale.
Bis zum offiziellen Ende bleibt die Wahrheit also buchstäblich auf dem Meeresgrund eingeschlossen. Erst wenn die Geschichte von One Piece abgeschlossen ist, wird das Geheimnis gelüftet.
Bis dahin liegt die Antwort – physisch niedergeschrieben vom Schöpfer selbst – 651 Meter unter der Wasseroberfläche und wartet darauf, eines Tages geborgen zu werden.
Quelle: dexerto
