Activision Blizzard – Was zum Teufel macht ihr?

Blizzcon 2019
© Blizzard

Es sind genau diese Momente, die mich an der Zukunft von Blizzard zweifeln lassen. Oftmals frage ich mich, war mein Investment richtig? Ist es langfristig sinnvoll in Blizzard zu investieren oder sollte ich meine Fanboy-Brille endlich abziehen und nüchtern an die Sache herangehen? Blizzard hat sich während der Blizzcon wieder mal zwei richtig fatale Patzer geleistet und ich denke mir: WTF ist falsch mit dieser Firma?

Ein kurzer Blick auf die Blizzcon lässt etwas Licht in die trübe Stimmung innerhalb der Community durch. Overwatch 2 für Singleplayer-Fans, mit einer epischen Story, das alte Blizzard mit wundervollen Charakteren und ihren Geschichten, epischen Schlachten und tollen Trailern. Der vierte Teil von Diablo, ebenso neue Inhalte wie einen Battlechess-Modus für Hearthstone und auch die World of Warcraft-Fans kamen auf ihre Kosten.

Ich denke im Großen und Ganzen eine gute Blizzcon, auch wenn nicht mal wirklich ein Release-Datum bezüglich Diablo genannt wurde. Auch für Warcraft-Reforged hätte ich mir gerne etwas mehr an Input gewünscht. Auch hier ist kein Release-Datum bekannt. Doch wenn man sich aktuell den Remaster von Warcraft anschaut, dann erweckt das den Eindruck, dass hier bewusst oder unbewusst absolut rein gefailt wird. Denn: Zum Release von Warcraft soll es nicht möglich sein zu laddern! Wieso tut ihr uns das an Blizzard?

Der nächste Punkt: Starcraft. Ein Urgestein der Firma, das bis dato wohl erfolgreichste RTS-Game, was den Grundstein für den elektronischen Sport in Asien, Europa und Amerika gelegt hat. Auch wenn die Szene vergleichsweise klein ist, so wird Starcraft noch immer aktiv gespielt und vor allem in Korea mit größeren Turnieren ausgestattet. Und auch auf der Blizzcon wird traditionsgemäß das wohl wichtigste Starcraft-Match des Jahres bestritten.

Schaut man sich nun das Highlight-Video der Blizzcon an, so sieht man World of Warcraft, Cosplay, Overwatch, Diablo und Hearthstone. Doch warum findet Starcraft dort keinen Ausschnitt? Als würden sie ihr eigenes Produkt nicht mehr lieben und vertreten. Absoluter Minuspunkt.

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