Eine Quelle aus dem Umfeld von Ubisoft hat gegenüber GamesIndustry.biz bestätigt, dass die Spieleentwicklung im traditionsreichen Studio Red Storm Entertainment in North Carolina eingestellt wird. In diesem Zuge sollen 105 Arbeitsplätze wegfallen.
Das Studio selbst bleibt bestehen, jedoch wird sich die Arbeit der verbleibenden Mitarbeitenden künftig auf die Snowdrop-Engine sowie auf IT- und Kundenservice-Aufgaben konzentrieren.
Red Storm Entertainment wurde 1996 gegründet und war über viele Jahre eng mit der Marke Tom Clancy’s verbunden. Besonders bekannt ist das Studio für Beiträge zur Reihe Ghost Recon. Zuletzt entwickelte Red Storm unter anderem das VR-Spiel Assassin’s Creed Nexus für die Meta Quest 2, das im Jahr 2023 erschien.
In den vergangenen Jahren arbeitete das Studio zudem an einem bislang unangekündigten Splinter Cell VR-Projekt, das jedoch bereits 2022 eingestellt wurde. Auch das Spiel Tom Clancy’s The Division Heartland, an dem Red Storm beteiligt war, wurde 2024 gestrichen.
Laut einer Ubisoft-nahen Quelle sind die Entlassungen Teil eines globalen Sparprogramms des Unternehmens. Den betroffenen Mitarbeitenden sollen umfassende Unterstützungsmaßnahmen angeboten werden, darunter Abfindungen und weitere Hilfen für den beruflichen Übergang.
Red Storm Entertainment gehörte innerhalb von Ubisoft zum sogenannten „Creative Network“, einem Verbund von Studios außerhalb der fünf großen Creative Houses.
Es handelt sich um eine sich entwickelnde Meldung. Weitere Informationen werden folgen, sobald neue Details bekannt werden.
