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    Home»Wirtschaft»62 % der Hardcore-Gamer kaufen keine Vollpreis-Spiele mehr
    MuSc17. Mai 20263 Min Lesezeit

    62 % der Hardcore-Gamer kaufen keine Vollpreis-Spiele mehr

    62 Prozent der Hardcore Gamer kaufen keine Vollpreis Titel mehr
    © gamerliebe.de / ChatGPT
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    Eine neue Umfrage zeigt: Immer weniger leidenschaftliche Gamer greifen direkt zum Vollpreis bei neuen Spielen. Besonders ältere Spieler verzichten zunehmend auf teure Day-One-Käufe.

    Laut dem aktuellen „Generations in Play“-Report kaufen inzwischen 62 % der besonders engagierten Videospieler keine Games mehr zum regulären Vollpreis. Die Studie wurde von IGN Entertainment gemeinsam mit Kantar und der UC Berkeley durchgeführt und basiert auf Befragungen tausender passionierter Spieler aus den USA, Großbritannien und Australien.

    Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Während noch 42 % der Gen Z (14 bis 29 Jahre) und 38 % der Millennials (30 bis 44 Jahre) bereit sind, neue Spiele zum Vollpreis zu kaufen, liegt der Anteil bei der Generation X (46 bis 61 Jahre) nur noch bei 20 %.

    Spieler warten lieber auf Rabatte und Updates

    Branchenexperte Christopher Dring erklärt diese Entwicklung mit dem riesigen Unterhaltungsangebot, das Spielern heute zur Verfügung steht. Viele Verbraucher hätten schlicht zu viele Spiele, Serien und andere Inhalte zur Auswahl, sodass der Druck, ein neues Spiel direkt am Veröffentlichungstag zu kaufen, deutlich geringer geworden sei.

    Hinzu komme, dass viele Spiele heutzutage unfertig auf den Markt kommen und erst durch spätere Updates oder Patches verbessert werden. Deshalb warten zahlreiche Spieler lieber auf Preisnachlässe, technische Verbesserungen oder Kompletteditionen.

    Dring betont außerdem, dass Spiele mittlerweile deutlich länger relevant bleiben. Große Titel verkaufen sich oft noch über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg erfolgreich. Dadurch verschiebt sich das Kaufverhalten immer stärker weg vom klassischen Day-One-Kauf.

    Große Unterschiede zwischen den Generationen

    Auch die unterschiedlichen Lebenssituationen der Generationen spielen eine Rolle. Ältere Gamer verfügen zwar häufig über mehr Geld, haben aber weniger Freizeit. Jüngere Spieler hingegen investieren mehr Zeit in Games, achten aber stärker auf Preise und Angebote.

    Karl Stewart, Senior Vice President für Global Marketing bei IGN, erklärt, dass sich die Studie bewusst auf besonders aktive und engagierte Spieler konzentriert habe – also nicht auf Gelegenheitsspieler. Gemeint seien Menschen, die Gaming gezielt als wichtiges Hobby priorisieren.

    Die Umfrage zeigt außerdem weitere Unterschiede zwischen den Generationen:

    • Spieler der Generation X entdecken neue Games bevorzugt über die Google-Suche.
    • Millennials setzen vor allem auf YouTube.
    • Die Gen Z informiert sich hauptsächlich über soziale Netzwerke.
    • Ältere Spieler bevorzugen häufiger Singleplayer-Titel.
    • Die Gen Z tendiert stärker zu Multiplayer- und Community-Erlebnissen.
    • Millennials bewegen sich nahezu gleichmäßig zwischen beiden Spielarten.
    • Generation X und Millennials kehren häufiger zu bereits gespielten Games zurück, um diese vollständig abzuschließen oder zu perfektionieren.
    • Die Gen Z interessiert sich stärker für neue Community-Inhalte, Skins und Individualisierungsmöglichkeiten.
    • Beim Konsum von Guides bevorzugt Generation X klassische Tipps-Videos, Millennials nutzen häufiger Karten-Tools und die Gen Z setzt auf Build-Guides und Community-Hilfen.
    • Zudem zeigt sich die Generation X deutlich skeptischer gegenüber künstlicher Intelligenz und vertraut stärker bekannten Marken.

    Communitys werden für junge Gamer immer wichtiger

    Stewart sieht darin einen klaren Wandel der Gaming-Kultur. Während ältere Spieler noch mit klassischen Konsolen-Releases und Mitternachtsverkäufen aufgewachsen seien, lebe die Gen Z in einer Plattform- und Community-orientierten Gaming-Welt. Für viele junge Spieler stehe nicht mehr nur das Spiel selbst im Mittelpunkt, sondern auch der soziale Austausch und die Zugehörigkeit zu einer aktiven Community.

    Spielentwicklung Studie
    MuSc1
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    Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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