Sony hebt die Preise für seine aktuelle Konsolengeneration deutlich an. Betroffen sind sowohl die PlayStation 5, die neue PlayStation 5 Pro als auch der PlayStation Portal. Die neuen Preise treten weltweit ab dem 2. April 2026 in Kraft.
Als Grund nennt das Unternehmen anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen auf dem globalen Markt. Steigende Kosten entlang der Lieferketten und makroökonomische Unsicherheiten hätten eine Anpassung notwendig gemacht. Man habe die Entscheidung „sorgfältig abgewogen“, betont Isabelle Tomatis, Vice President Global Marketing bei Sony Interactive Entertainment.
Deutliche Preissprünge in allen Märkten
Besonders auffällig sind die Preissteigerungen in den USA und Europa. Die Standardversion der PS5 verteuert sich von bisher 549,99 US-Dollar auf künftig 649,99 US-Dollar. Auch die Digital Edition steigt um 100 Dollar auf 599,99 US-Dollar. Das leistungsstärkere Pro-Modell klettert sogar von 749,99 auf 899,99 US-Dollar.
Ein ähnliches Bild zeigt sich in Europa: Hier kostet die PS5 künftig 649,99 Euro, während die Digital Edition für 599,99 Euro angeboten wird. Die PS5 Pro schlägt mit 899,99 Euro zu Buche. Auch in Großbritannien und Japan werden die Preise entsprechend angehoben.
Zubehör ebenfalls betroffen
Nicht nur Konsolen werden teurer: Auch der PlayStation Portal, mit dem Spiele per Remote Play gestreamt werden können, erfährt eine Preiserhöhung. In Europa steigt der Preis auf 249,99 Euro, in den USA ebenfalls auf 249,99 US-Dollar.
Reaktionen der Community bleiben abzuwarten
Preiserhöhungen bei Konsolen sind ungewöhnlich, insbesondere mehrere Jahre nach Markteinführung. Entsprechend kritisch dürfte die Gaming-Community auf die Anpassungen reagieren. Gleichzeitig betont Sony, weiterhin in Innovation und Qualität investieren zu wollen, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben.
