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    Home»Allgemein»Highguard: Entwickler schließt Server nur 45 Tage nach Release
    MuSc113. März 20263 Min Lesezeit

    Highguard: Entwickler schließt Server nur 45 Tage nach Release

    Highguard Server
    © gamerliebe.de
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    Der Free-to-Play-Shooter Highguard von Wildlight Entertainment hat eines der kürzesten Leben der jüngeren Live-Service-Geschichte erlebt. Nur rund 45 Tage nach dem Launch Ende Januar 2026 wurden die Server bereits wieder abgeschaltet. Am 12. März 2026 ging der teambasierte Shooter endgültig offline – ohne Offline-Modus und ohne Trainingsvariante. Für Spieler bleibt damit nur die Erinnerung an ein ambitioniertes Projekt, das seine Community nicht dauerhaft halten konnte.

    Highguard servers will go offline forever soon, at 11am pst. There’s just enough time to get 1-2 final matches in!

    — Highguard (@PlayHighguard) March 12, 2026

    Ein ambitionierter Hero-Shooter

    Highguard war als teambasierter Multiplayer-Shooter mit Hero-Elementen konzipiert. Zwei Teams traten in schnellen, rundenbasierten Matches gegeneinander an und wählten dabei aus verschiedenen sogenannten „Wardens“, also Charakterklassen mit individuellen Fähigkeiten.

    Die Rollen im Spiel orientierten sich an bekannten Hero-Shooter-Konzepten:

    • Frontkämpfer, die Schaden einstecken und das Team anführen

    • Support-Charaktere, die Verbündete stärken oder heilen

    • Damage Dealer, die gezielt hohen Schaden verursachen

    Matches waren auf kurze, intensive Gefechte ausgelegt. Spieler mussten gemeinsam Punkte erobern, Ziele verteidigen oder das gegnerische Team ausschalten. Entscheidend für den Sieg waren Faktoren wie:

    • geschickte Teamkompositionen

    • taktische Positionierung

    • das koordinierte Einsetzen von Ultimates

    • das Ausnutzen von Deckung und Gadgets

    Stilistisch setzte Highguard auf die typische Ästhetik moderner Hero-Shooter: bunte Umgebungen, klare visuelle Silhouetten der Figuren und schnelle Lesbarkeit im Gefecht.

    Millionen Spieler – aber keine stabile Community

    Laut Entwicklerangaben probierten über zwei Millionen Spieler den Shooter in den ersten Wochen aus. Besonders stark war die Resonanz auf der PlayStation 5, wo die Spielerzahlen etwa doppelt so hoch wie auf Xbox waren. Danach folgte Steam als weitere wichtige Plattform.

    Auch das Spielverhalten zeigte zunächst positives Engagement:
    Die durchschnittliche Session-Zeit lag bei rund 91 Minuten, ein Wert, der normalerweise auf eine interessierte Spielerschaft hindeutet.

    Doch trotz des starken Starts gelang es Highguard nicht, diese Aufmerksamkeit in eine dauerhaft aktive Community umzuwandeln. Für ein reines Online-Spiel ist das ein entscheidendes Problem. Sinkende Spielerzahlen führen zu:

    • längeren Matchmaking-Wartezeiten

    • schlechterer Spielqualität

    • geringeren Einnahmen aus In-Game-Käufen

    Schließlich war der Betrieb wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.

    Finanzierungsprobleme beschleunigen das Ende

    Zusätzlich zur schrumpfenden Spielerbasis verschärfte sich die Situation durch finanzielle Entscheidungen im Hintergrund. Laut Aussagen des Game Directors zog Tencent, einer der Geldgeber des Projekts, bereits wenige Wochen nach dem Launch die Finanzierung zurück, nachdem klar wurde, dass das Spiel seine Erwartungen nicht erfüllen würde.

    Damit fehlten dem Studio die Mittel, um Personal langfristig zu halten oder das Spiel weiterzuentwickeln. Der Entwickler fasste die Situation später selbstkritisch zusammen:

    „Am Ende haben wir einfach ein paar Fehler gemacht und ein Spiel entwickelt, das nicht so bei den Spielern angekommen ist wie unsere früheren Titel.“

    Er ergänzte auch, dass die wahre Geschichte hinter dem Projekt vermutlich nie vollständig bekannt werde – stattdessen würden vor allem Gerüchte und Spekulationen bleiben.

    Ein letztes Update zum Abschied

    Vor der endgültigen Abschaltung veröffentlichten die Entwickler noch ein abschließendes Update. Dieses brachte:

    • einen neuen spielbaren Charakter

    • eine zusätzliche Waffe

    • neue Fortschrittssysteme wie Account-Level und Skill-Trees

    Das Update wirkte wie ein letzter Abschiedsgruß an die Community. Am endgültigen Schicksal des Spiels änderte es jedoch nichts.

    PC PlayStation Shooter Tencent Xbox
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    Mein Name ist Lukas Mehling, aber online kennt man mich wohl eher als MuSc1. Ich bin der Gründer und Betreiber von gamerliebe.de. Auf meinem Blog geht es vorrangig um das Thema Selbstständigkeit, Arbeiten und Geld verdienen in der Gaming-Branche. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf die Gaming-Branche und Aktien von Videospiel-Unternehmen.

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    1 Kommentar

    1. JohnMadMaverick on 19. März 2026 19:09

      Ich wollte es mal testen, aber wohl zu spät…

      Reply
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