Meta wird die Spieleentwickler Armature Studio, Sanzaru Games und Twisted Pixel schließen. Dies bestätigte das Unternehmen gegenüber dem Magazin Gematsu. Damit verlieren drei auf Virtual-Reality-Titel spezialisierte Studios ihre Zukunft unter dem Meta-Dach.
Die Entscheidung folgt auf einen aktuellen Bericht von Bloomberg, laut dem Meta plant, mehr als 1.000 Stellen in seiner Sparte Reality Labs abzubauen. Diese Abteilung ist unter anderem für die Entwicklung von Virtual-Reality-Headsets sowie entsprechender Software zuständig.
Twisted Pixel und Armature Studio wurden im Oktober 2022 von Meta übernommen, während Sanzaru Games bereits im Februar 2020 Teil des Konzerns wurde.
Armature Studio arbeitete unter anderem an der Virtual-Reality-Version von Resident Evil 4, die von Oculus Studios veröffentlicht wurde, allerdings noch vor der Übernahme durch Meta erschien. Nach dem Kauf brachte das Studio keine neuen Spiele mehr auf den Markt. Zu den früheren Projekten zählen außerdem Batman: Arkham Origins Blackgate und Where the Heart Leads.
Sanzaru Games war verantwortlich für Asgard’s Wrath sowie den Nachfolger Asgard’s Wrath 2, beide entwickelt im Auftrag von Oculus Studios. Darüber hinaus machte sich das Studio zuvor einen Namen mit Spielen, die von Sony Interactive Entertainment veröffentlicht wurden, darunter Secret Agent Clank, The Sly Collection und Sly Cooper: Thieves in Time. Auch für SEGA entwickelte Sanzaru Titel wie Sonic Boom: Shattered Crystal und Sonic Boom: Fire & Ice.
Twisted Pixel entwickelte zuletzt Marvel’s Deadpool VR für Oculus Studios, ist jedoch vor allem für seine kreativen Titel aus der Xbox-360-Ära bekannt, darunter ‘Splosion Man und Ms. Splosion Man.
In einer Stellungnahme erklärte ein Sprecher von Meta: Bereits im vergangenen Monat habe man angekündigt, Investitionen vom Metaverse-Bereich hin zu Wearables zu verlagern. Die Schließung der Studios sei Teil dieser strategischen Neuausrichtung. Die eingesparten Mittel sollen dem Wachstum des Wearables-Geschäfts im laufenden Jahr zugutekommen.
