So kann man mit Publishern an der Börse Geld verdienen

Bild: http://www.tradinggraphs.com/2015/02/06/activision-twitter-stock-analysis-earnings/

 

Für viele ist eSport eine Lebenseinstellung, für andere ist es bloß Unterhaltung und für wenige ist es ein komplett neuer Markt, sein Kapital für sich Arbeiten zu lassen. Ein Markt der Zukunftsorientiert ist und ein gleiches Potential wie Google, Apple, Amazon und Microsoft aufweist. In diesem Artikel möchte ich gerne begründen, wieso ich gerade in Activision-Blizzard investiert habe und zusätzlich möchte ich euch weitere Möglichkeiten vorstellen. Da Gaming meine große Leidenschaft ist und ich die Firma Blizzard (im Kern) genial finde und ich eine Verbindung zu Warcraft, Starcraft und Overwatch aufbauen kann, habe ich mich auch zum Kauf von Aktien dieses Unternehmens entschlossen.

Rational betrachtet macht es wenig sinn, einen Kauf mit einer emotionalen Verbindung (wie es bei Blizzard ist) abhängig zu machen. Aber die Zahlen stimmten nun mal. Aktienrückkäufe,  über Jahre steigende Dividenden und Aktiengewinne und hinzu kommt ein geringer Verschachtelungsgrad. Somit hatte ich Glück, dass mein Lieblings Unternehmen gleichzeitig auch gleichzeitig meine beste Position im Depot werden würde. Ich denke, dass mir eine gewisse Kenntnis im Gaming-Bereich mir sehr geholfen hat. Denn Blizzard war in einer mittelmäßigen Ausgangssituation. Gekauft habe ich die Aktie zu 31 Euro gekauft, nun ist sie 48 Wert. Eine Steigerung von derzeit 54 Prozent. Am 18.04.2016 wurde die Order also Vollzogen.

Ich habe (wie oben angesprochen) genau ahnen können, dass die Zeit nun gekommen ist die Aktie zu kaufen, denn es wurden zwei Releases angekündigt. Zum einen der Warcraft-Film, auf den seit Jahren gehofft wird und zum anderen Blizzards neuste Erfinden, das Shooter-Spiel Overwatch. Der Hype war auch hier vorhanden und jeder wusste, dass Overwatch eine neue Ära von Blizzard einleiten wird. Die Release-Termine waren hier gleichzeitig auf den 24. Mai und den 26. Mai gelegt. Meine Intuition konnte mich diesmal nicht verlassen.

Doch nicht nur in der Gegenwart, sondern ebenso in der Zukunft werde ich Blizzard einen hohen Stellenwert geben. Während Spiele wie Destiny, Call of Duty, Starcraft, Warcraft, Diablo, Overwatch, Hearthstone, Heroes of the Storm oder mittlerweile auch Candy Crush immer laufen werden, sind auch weitere Projekte wie ein Call of Duty to go oder weitere Filme geplant. Mit Quentin Tarantino hat sich Blizzard immerhin einen DER Akteure in Hollywood sichern können. Er wird zukünftig die Mediale-Power von Blizzard ausbauen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Square Enix 

Square Enix, für viele ein Begriff, doch viel mehr ist die Final Fantasy-Reihe ein Begriff, der sich in die Köpfe der Massen gebrannt hat. Auch Square Enix (aus Japan) könnte sich auf Dauer durch eine gute Investition auszeichnen. Auch diese Firma ist schon lange nicht mehr durch ihre Cash Cow Final Fantasy abhängig, denn mittlerweile gehören auch Deus Ex, Life is Strange, Just Cause oder Tomb Raider zum Portfolio der Firma. Doch viele weitere gehören zur Familie dazu. Auch bei Square Enix eine hervorragende Entwicklung in den letzten Jahren, ein starker Wachstum, ein geringes KGV und eine wachsende Dividende. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Unternehmen entwickelt und ich spiele schon als mit dem Gedanken, dass ich mir diese Aktie tatsächlich zulege. Das Unternehmen legte in den letzten Jahren eine satte Performance hin und konnte sich mit Titeln wie dem Final Fantasy Remaster, Thief und Tomb Raider aus den roten Zahlen retten. Auch die Mobilesparte boomt. Broweser- und Handygames erfüllten das Unternehmen mit neuen Möglichkeiten und massiven Umsatzerlösen. Nur um das Thema mal anzuschneiden. Hier findet sich eine kleine Analyse. Wer sich wirklich mit Aktienauskennt und mit Analyse eines Unternehmens weiß, dass es hier natürlich weitaus wichtigere und mehr Faktoren gibt, jedoch will ich das Thema nur mal kurz anschneiden und die Möglichkeiten geben, in Publisher zu investieren.

Quelle: ING DIBA

 


 

Take2Interactiv

Was für drei Schlüsseljahre für das Unternehmen Take2Interactive. Mit einer Entwicklung von mehr als 300 Prozent in den letzten Jahren, hat das Unternehmen viele Investoren anlocken können. Spiele wie GTA sollten Grund genug sein, um das Potential dieser Marke zu erwecken. Mit 65 Millionen verkauften Einheiten ist der Open-World-Klassiker einer der Hauptgründe, für diese starke Performance. Doch ähnlich wie bei Square Enix sieht man auch hier, dass die Aktie in kurzer Zeit sehr starke Up-And-Downs hat. In der Analyse wird nun vermutet, dass der Gewinn je Aktie etwas rückläufig ist. Vielleicht vermutetet man, dass nach GTA V weniger starke Verkäufe erwartet werden. Dennoch bleibt Take2 in Börsenkreisen ein heiß diskutiertes Thema.

Quelle: ING DIBA

 

EA Games

Electronic Arts ist das zweite Unternehmen, was für „Videogaming an der Börse“ steht. Bereits im Jahr 1989 ging das Unternehmen an die Börse und erlebte seitdem ebenso Höhen und Tiefen. Das Portfolio von EA Games ist riesig. Battlefield, Fifa, Sims und Need for Speed stehen alle für epische Qualität, die uns seit unseren frühen Jugendtagen begleitet. Was mir an EA Games nicht so gut gefällt ist die veraltete Addon-Politik. Für jedes Spiel gibt es immer wieder Addons, Cashcow um Cashcow wird gemolken. Ich finde gut, dass sich Blizzard etwas davon distanziert hat und nun mehr auf kostenlose Addons setzt. EA Games sollte diesbezüglich ebenfalls ihre Meinung überdenken. Viele Nutzer sind abgefuckt vom ständigen Aufkaufen Seitens EA und dem anschließenden herunterwirtschaften sämtlicher Publisher. Schaut man sich nun mal die Zahlen und Fakten des Unternehmens an, kann man auch mit EA eine gute Schiene fahren. Wie bereits angesprochen sind sie nicht ohne Grund, seit mehr als 20 Jahren im Geschäft tätig und bis heute wird Game nach Game released.

 

 

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